impressum

Unsere Treffen in 2004

13. Dezember 2004

Es ist vollbracht, wir haben den Verein Unternehmensbuilder gegründet. Es wurden in den Vorstand gewählt: Bertram Simon/Agentur Simon, Hans-Jürgen Dorr/d-ialogo, Beate Winklewsky/ModeMobil und Astrid Christofori/Rechtsanwältin. Weitere Infos werden ab Januar auf der Vereinshomepage veröffentlicht.

11. November 2004

Wir wollen den Bergischen Gründerstammtisch in neue Fahrwasser bringen, indem wir einen Verein als Träger gründen. Der Verein wird neben dem Stammtisch weitere Projekte für Gründer und Jungunternehmer unterstützen. Auf unserem Treffen im November haben wir auf äußerst kreative Weise den Vereinsnamen gefunden. Natürlich wurde die künftige Vereinssatzung ausgiebig besprochen und der Gründungstermin grob auf Ende Dezember festgelegt.

14. Oktober 2004

Ein mit Ängsten besetztes und totgeschwiegenes Thema bei der Existenzgründung ist die Frage: "Was tun, wenn ich es nicht schaffe? Wie sieht Plan B aus?" Eigentlich sollte die Frage zum Standard-Repertoire eines business-Plan gehören, schließlich muss man seine Geschäftsidee nach allen Seiten absichern. Unser Referent Dr. Werner Hickel ist Pleite gegangen. Der 37-jährige Buchautor und Ex-Unternehmer berichtete von seinen Erfahrungen zu scheitern. Dabei stand vor allem die emotionale Komponente im Vordergrund. Vorzeichen, bei denen man die Augen verschlossen hat. Parter- und Freundschaften, die einer extremen Belastungsprobe ausgesetzt sind. Eine harte Landung in der Wirklichkeit, wenn der Traum wie eine Seifenblase geplatzt ist. Dr. Hickel hat es bei der Schilderung seiner Erlebnisse auf einfühlsame, aber auch humorvolle Weise geschafft, dass sich die Teilnehmer ohne Angst vor einem Gesichtsverlust geöffnet haben. Während der Gespräche wurde deutlich, dass viele Pleiten durch Schicksalsschläge, wie z.B. Krankheiten, Todesfälle, Trennungen, persönliche Differenzen oder die Pleite von Kunden ausgelöst werden und daher nur schwer vorhersehbar sind. Zum Schluss blieben zwei einfache Erkenntnisse: 1. Es kann jeden treffen. 2. In jedem Scheitern liegt die Chance für ein besseres Leben. Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich auf das Buch "Clever Gründen" von Herrn Hickel hinweisen (ISBN: 3421056668) und bedanken uns herzlich für das Teilhaben an seinen Erfahrungen.

16. September 2004

Neue Kunden gewinnen, alte Kunden binden. Marketing gehört zu den wichtigsten Tätigkeitsfeldern eines Unternehmens und ist damit Chefsache. Für uns Grund genug, den Wegebahner Joachim Beck von der Beck und Consorten Unternehmensberatung einzuladen. Beck und Consorten ist unter anderem durch das Verbundprojekt KUNDE PUR, bekannt geworden, welches als "Projekt des Monats" in NRW im Februar 2004 vom NRW-Arbeits- und Wirtschaftsministe ausgezeichnet wurde. Der kurzen Einführung durch Herrn Beck folgte ein intensiver Gedankenaustausch der Anwesenden. Dieser war von den eigenen Erfahrungen und dem allgemeinen Wunsch nach einem Patentrezepten geprägt. Die stark verkürzte Aussage von Herrn Beck: Niemand wartet genau auf das Produkt/Dienstleistung, welches der Gründer anbietet und von welchem er hofft, das jeder genau darauf gewartet hat. Daher gilt es, immer das Interesse des Kunden zu wecken und den USP in den Vordergrund zu stellen. Wir danken Herrn Beck für seinen Vortrag zum Thema Markting unter dem Aspekt einer Gründung.

8. Juli 2004

Wenn eine Bank von sich behauptet, anders mit Geld umzugehen, ist zumindestens im Bergischen Land Skepsis angesagt. Diese Erfahrung durfte Christof Lützel von der Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken (GLS-Bank) machen. Die GLS-Bank stellt in den Mittelpunkt Ihrer Arbeit kulturelle, soziale und ökologische Initiativen von Menschen. Dieses Konzept erlaubt die Unterstützung von Projekten, welche auf dem freien Markt wegen zu niedriger Gewinne keine Unterstützung erfahren würden. Herr Lützel stellte außerdem den GLS Mikrofinanz Fonds vor. Der GLS Mikrofinanz Fonds unterstützt die unternehmerische Eigenitiative von Gründern, die keinen Zugang zum Finanzmarkt haben. Er stellt risikotragenden Mittel bereit, die als Sicherheit für Existenzgründungskredite dienen. Wir danken Herrn Lützel für den sehr offenen und sympathischen Einblick in eine komplett andere Bankphilosphie.

17. Juni 2004
Stammtisch: "Netzwerke und Coaching"

Unser Treffen im Juni stand unter dem Motto "Netzwerke und Coaching". Als Leiterin der Initiative Go! Senior Coaching:nrw war als Referentin Frau Tina Rostek vom Ministerium für Wirtschaft und Arbeit in NRW eingeladen. Zu unserem Bedauern erkrankte Frau Rostek und die Tagesordnung wurde umdisponiert. Nachdem sich die zahlreich erschienenen Teilnehmer mit ihrem Unternehmen der Reihe nach vorgestellt haben, tauschten wir im Anschluss unsere Erfahrungen über die unterschiedlichsten Netzwerke aus. Dass dabei der offizielle zeitliche Rahmen gesprengt wurde, spricht für sich. An dieser Stelle danken wir ganz herzlich Beate Winklewsky, die an diesem Abend die Moderation des Stammtisches übernommen hat.

6. Mai 2004
Stammtisch: "Gesprächsmoderation"

Der Bergische Gründerstammtisch fand im Mai unter dem Motto "Gesprächsmoderation" statt. Unterstützt wurden wir durch unseren Referenten Herrn Marco Mencke von der Firma t-c-b (Training - Coaching - Beratung). Herr Mencke präsentierte das Thema sehr anschaulich, da er den Stammtisch sowohl trainierte, als auch moderierte. Dabei ging er auf auf die Vorbereitung, die unterschiedliche Gesprächsarten (z.B. Diskussionsrunde, Podiumsdiskussion, Verkaufsgespräche) und Methoden ein (z.B. offene und geschlossene Fragen, Blitzlicht). Wir danken Herr Mencke für das gute Coaching und die kostenlosen Unterlagen zur Nachbereitung.

08. April 2004
Stammtisch: "Büro-EDV optimal nutzen"

Für den Bergischen Gründerstammtisch im April konnten wir als Referenten Herrn Frank Brendel von der Firma FBI-Solution in Wuppertal zum Thema "Büro-EDV optimal nutzen" gewinnen. Nach einer Einführung in die Basics der EDV wurden viele aktuelle Themen aufgegriffen. Herr Brendel erklärte technische Begriffe, wie z.B. Voice over IP, Virtual Private Network oder Quality of Service und die dahinter stehende Anwendung. Wir danken Herrn Brendel für seinen Vortrag und die neuen erworbenen Fähigkeit, einen Computer nicht nur an der Farbe zu unterscheiden;-)

12. Februar 2004
Stammtisch: "Diskussionsabend zu Fragen der Existenzgründung in NRW"

Für den Bergischen Gründerstammtisch im Februar konnten wir als Referenten Herrn Dr. Bernhard Roth-Harting vom Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes NRW zum Thema "Diskussionsabend zu Fragen der Existenzgründung in NRW" gewinnen. Herr Dr. Roth-Harting ist Leiter des Referats "Übergreifende Fragen des Mittelstandes" im Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes NRW, Düsseldorf. Herr Dr. Roth-Harting beschäftigt sich unter anderem sehr intensiv mit Fragen der Existenzgründung in Nordrhein-Westfalen. Er wurde von Jan Falke (GO.NRW) begleitet. In der Eröffnung konnte er viele Tipps zur Fehlervermeidung in der Gründungsphase weitergeben. Im Hauptteil wurden Erfahrungen und Anregungen von den Stammtischlern vermittelt. Hauptthemen waren regional ungerecht verteilte Subventionen, existenzbedrohliche Verzögerungen bei der kfw-Bank und der Wunsch nach einem Mentor, der Gründern langfristig als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Wir danken Dr. Roth-Harting und Jan Falke für Ihr Kommen und den regen Informationsaustausch.

15. Januar 2004
Stammtisch: "Zeitmanagement und Selbstorganisation"

Für den nächsten Bergischen Gründerstammtisch im Januar konnten wir als Referenten Herrn Wolfgang Precht von der Firma Komplexx, Wuppertal, zum Thema "Zeitmanagement und Selbstorganisation" gewinnen. Fast 50 Teilnehmer belegten das große Interesse an dem Thema und zwangen uns zu einem räumlichen Wechsel in den Senatsaal. Im ersten Teil erarbeitete Herr Precht mit uns die durchschnittlich Stundenverteilung pro Tag: 7-8 h Schlaf, 1-2 h Ernährung, 1-2 h Körperpflege, 8-12 h Arbeit... Rechnet man in seine Freizeit noch die üblichen Hausarbeiten ein, ist das Ergebnis recht frustrierend. Ein Pädoyer für weniger Arbeit und mehr Lebensqualität. Im zweiten Teil wurde auf mögliche Methoden für die Selbstorganisation eingegangen. Management bedeutet einen gewissen Grad an Selbstdisziplin, aber auch die Fähigkeit, kleine Erfolge entsprechend zu würdigen. Ein Tipp für die Teilnehmer, jeden Morgen nach dem Lesen der Post und Emails einen kurzen Tagesplan erstellen. Wir danken Herr Precht für seine gelungene Präsentation und Moderation zu einem für uns Gründer sehr wichtigem Thema.

(C) 2012 Unternehmensbuilder e. V. - All rights reserved