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Unsere Treffen in 2007

Bergischer Gründerstammtisch

13. Dezember 2007
Stammtisch: "Weihnachtsdart"

Das Jahr 2007 ist vorbei, mit Elan und Mut geht es in das neue Jahr 2008. Zum Jahresabschluß haben sich einige Stammtischler ins Wuppertaler Dart Center begeben. Ingo-Michael erwies sich als der treffsicherste mit den kleinen Wurfpfeilen und wurde unangefochten Schützenkönig. Nach einem arbeitsreichen und anstrengenden Jahr hatten sich alle Teilnehmer diesen vergnügten Abend verdient. Mit dem ersten Bergischen Gründerstammtisch im neuen Jahr geht es am 10. Januar 2008 zur gewohnten Zeit in der Caféteria der Uni Wuppertal wieder los. Das erste Seminar ist bereits am 11. Januar im Technologiezentrum W-Tec. Thema des ersten Stammtisches ist ?Franchising als Vertriebsform? und im Seminar geht es um die Künstlersozialkasse. Bis zum März 2008 stehen die Referenten und Referentinnen sowie die Stammtischthemen ?Regeln zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen? und ?Preismanagement? fest. Weitere Themenschwerpunkte werden u.a. die ?Adwords? (Google), die Gesellschafterform der GmbH und Qualitätsmanagement sein. Allen Freunden und Teilnehmern des Bergischen Gründerstammtisches ein herzliches Dankeschön für eure engagierten Beiträge und alles Gute im Jahr 2008. Mit den besten Wünschen

Euer Bertram

Bergischer Gründerstammtisch

8. November 2007
Stammtisch: "Zwischennutzungsagentur Wuppertal"

Leere Ladenlokale und Schaufenster sind kein Aushängeschild einer Stadt. Doch vor allem in ?Problemvierteln? wie der Nordstadt, dem Arrenberg und in Ober- und Unterbarmen/Wichlinghausen-Süd stehen viele Geschäfte leer. Die Zwischennutzungsagentur Wuppertal möchte das ändern. Gaby Schulten von der ORG.Beratung Schulten & Weyland stellte beim Gründerstammtisch die Arbeit der Agentur in den vier genannten Stadtteilen vor. ?Leerstehende Ladenlokale sind ein signifikantes Problem in den Gründerzeitvierteln?, berichtet Gaby Schulten. Die Folge: Die Viertel werden unattraktiv, die Immobilien verlieren an Wert und die nicht genutzten Geschäfte kosten Geld. Ziel der Zwischennutzungsagentur ist es, die brachliegenden Flächen wieder neu zu beleben. ?Wir suchen potentielle Mieter oder Nutzer für die Räumlichkeiten zunächst für einen begrenzten Zeitraum.? Das können Künstler, Sportvereine oder Ideenwerkstätten sein. In der jüngsten Vergangenheit hat es in entsprechenden Räumen der Elberfelder Nordstadt Kunstausstellungen gegeben. Das Angebot richtet sich an Existenzgründer, die etwas ausprobieren können, ohne sich mit allen damit verbundenen Risiken langfristig zu binden. Es fallen in der Regel nur die Betriebskosten an. Miete wird nicht beziehungsweise in stark ermäßigter Höhe erhoben. Erst wenn ein Projekt eine tragfähige Perspektive auf Dauer bietet, kommt es zu einem regulären Mietvertrag. Vorrangiges Ziel der Zwischennutzungsagentur ist es Vermieter und mögliche Mieter zusammenzuführen. ?Das ist ein Experiment, das es so noch nicht gibt?, meint Gaby Schulten. Vergleichbare Projekte gibt es nur in Berlin und Hannover. Die Arbeit der Agentur wird vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Programms Stadtumbau West (Deutschland) gefördert. Im übrigen ist die Vermittlung und Beratung für Eigentümer und Mietinteressenten kostenlos. Die Agenturtätigkeit ist eine ehrenamtliche Aufgabe. Zur Zeit gibt es in den oben genannten Stadtteilen 160 leerstehende Ladenlokale unterschiedlicher Qualität. Demnächst wird der Ostersbaum rund um den Platz der Republik mit in das Programm aufgenommen. ?Wir haben schon gute Erfolge erzielt. Einige Ladenlokale sind wieder vermietet?, sagt Gaby Schulten. Eine Nutzungsmöglichkeit sei es, Möbel vorübergehend unterzustellen. Die Kriminalpolizei möchte demnächst Sicherheitsberatung in geeigneten Räumen anbieten. Bei der Wiederansiedlung von Kleingewerbe werde allerdings darauf geachtet, dass es einen verträglichen Mix von Geschäften gebe. Der fünfte Kiosk in einer Straße sei nicht sinnvoll. Fast 90 Prozent aller Objekte sind Privateigentum, im Besitz älterer Menschen und von Personen mit einem Migrationshintergrund. ?Da ist noch sehr viel Überzeugungsarbeit nötig?, so Gaby Schulten. Das Projekt sei eine riesige Chance für die betroffenen Stadtteile. Die Zwischennutzungsagentur, deren Team zur Zeit aus vier Mitarbeitern besteht, wird von der Stadt Wuppertal unterstützt. Ein Projektbeirat bestehend aus dem Makler-Netzwerk, der städtischen Wirtschaftsförderung und der Quartierentwicklungsgesellschaft Wuppertal begleitet das Programm. Wir bedanken uns bei Gaby Schulten für ihren engagierten Vortrag. Wer sich weiter informieren oder die Zwischennutzungsagentur Wuppertal unterstützen möchte erhält Details auf der Homepage mit der Adresse www.zwischennutzungsagentur-wuppertal.de. Emails gehen an info©zwischennutzungsagentur-wuppertal.de.

12. Oktober 2007

Seminar: "Marketing - jeder spricht darüber, aber was verbirgt sich dahinter?"

Kaum ein Begriff des Wirtschaftsleben wird so vielfältig und oft falsch interpretiert wie Marketing. Marketing ist nicht allein Werbung. Referent Knut Lange von der Firma VeMa (Vertrieb und technisches Marketing im Mittelstand) bringt es beim Seminar des Unternehmensbuilder e.V. auf den Punkt. ?Marketing ? jeder spricht darüber, aber was verbirgt sich dahinter??, lautet sein Thema. In Übersetzungen wird der Terminus mit Ausdrücken wie Absatz, Vermarktung, Vertrieb, Absatzlehre und dem Inverkehrbringen einer Sache beziehungsweise eines Produktes übertragen. In Marketing steckt der Begriff ?market?, also der Markt. Marketing ist damit mehr als nur Werbung und der Vertrieb. Im Idealfall fallen darunter auch die Technik und die Buchhaltung. Wer braucht Marketing? ?Jeder, der etwas verkaufen will!?, sagt Knut Lange. Das gesamte Unternehmen muss auf die Kunden ausgerichtet sein. Unerlässlich sind Wettbewerbsanalysen, die Suche nach neuen Märkten und eine genaue Bewertung alter Absatzmärkte. Zu den Aufgaben des Marketing zählen zudem die Darstellung des eigenen Unternehmens nach außen und das Erzielen eines marktgerechten Preises für einen optimalen Ertrag. Marketing ist zum Beispiel Branchenmanegement. ?Es umfasst die Suche nach Branchen, die wachsen und in denen gut verdient wird und solche, die schrumpfen und der Ertrag sinkt?, sagt Knut Lange. Das beinhalte exakte Vorgaben an die Technik und den Vertrieb, gezielte Werbung in den Zielbranchen mittels Messeauftritten, spezieller Prospekte für die anzusprechenden Geschäftspartner sowie die Suche nach neuen potentiellen Kunden. Darauf sollte die Unternehmensstrategie fokussiert und weiterentwickelt werden. Knut Lange empfiehlt, das sogenannte Skimming anzuwenden. Mit dieser Hochpreisstrategie wird der Preis ?von oben? festgesetzt. Das Ziel ist ein branchenüblicher Preis, um das angebotene Produkt oder Projekt zu einem maximalen Ertrag auf dem Markt zu führen. ?Nehmen Sie sich immer die Zeit, Geschäftsprozesse unter dem Aspekt Marketing zu betrachten?, meint der Unternehmensberater. ?Prüfen Sie ständig, ob die Produkte und Dienstleistungen noch passen und nehmen Sie fortlaufend Anpassungen vor.? Als Kleinunternehmer sollte sich keiner scheuen, Meinungen von Arbeitskollegen, Geschäftspartnern und Freunden in das eigene Marketingkonzept einzubinden. Ein Telefonnruf bei einem Bestandskunden habe sehr oft größeren Erfolg als das unpersönliche Versenden eines Newsletters per Email. ?Und vergessen Sie nicht, am Telefon zu lächeln?, meint Knut Lange. Die Seminarteilnehmer bedanken sich bei Knut Lange für seinen kenntnisreichen Vortrag und neue Ideen, um mittels Marketing das eigene Unternehmen richtig aufzustellen und weiter zu entwickeln. Die Teilnehmer des Seminars möchten das Thema in kleinen Gruppen erarbeiten und suchen Gleichgesinnte. Interessenten wenden sich an Christa Beckers unter der Email-Adresse beckers©o-i-b.de. Wer Informationen zum Seminarthema Marketing haben möchte, erreicht Knut Lange unter der Email-Adresse knut.lange©vema-bm.de.

Bergischer Gründerstammtisch

11. Oktober 2007
Stammtisch: "Stammtischteilnehmer stellen ihre Lieblingsbücher vor"

Die ersten Schritte in die Selbständigkeit führen meist ins Internet. Doch die klassische Buchlektüre als Informationsquelle hat längst noch nicht ausgedient. Teilnehmer des Bergischen Gründerstammtisches stellen ihre Lieblingsbücher vor, die ihnen den Weg als Existenzgründer und selbständige Unternehmer erleichtert haben. Dirk Höveler stellt das Buch ?Winning? von Jack und Suzy Welch vor, das sowohl in der amerikanischen Originalfassung als auch der deutschen Übersetzung sehr zu empfehlen ist. Der Konzernchef des US-Energiegiganten ?General Electric? setzt in dem Buch die Schwerpunkte im Management und emphiehlt jedem Firmengründer eine eigene Betriebsphilosophie (Corporate Identity) zu formen. Das gelte auch für kleine Firmen. ?Das Buch ist sehr gut strukturiert und Welch ist sehr offen aber ziemlich rauhbeinig?, meint Dirk Höveler. Schließlich schlägt der Konzernboss vor, zehn Prozent der Belegschaft gleich zu entlassen und die verbleibenden zu pflegen. Franz Hüls, selbst Geschäftsführer einer mittelständischen Firma in Wuppertal, setzt auf das Werk von Rocco Jula ?GmbH - Erfolgreich gründen und führen?. Das Buch ist ein guter Einstieg in die Materie und als Nachschlagewerk geeignet. ?Jemand, der sich mit dem Gedanken trägt, eine Firma zu gründen, sollte sich das Buch zulegen?, so Franz Hüls. Als weitere Lektüre schlägt er ?Praxishilfen ? Kalkulationen und Angebote? der Autoren Wolfgang Ruderer und Jörgen Erichsen vor. Das Buch mit beiliegender CD helfe in der täglichen Praxis und sei recht preiswert. Der Rechtsanwalt und der Diplombetriebswirt gehen u.a. auf die Themen Auftragsannahme, Angebote, Kundenanfragen, Ausschreibungen und Fragen zur Gewährleistungspflicht ein. Daneben stehen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sowie die Liefer -und Leistungsbedingungen im Mittelpunkt. André Wicht´s bevorzugte Lektüre im Berufsalltag ist das Buch von Howard Schulz mit dem Titel ?The Long Tale?. Der Gründer der weltweit erfolgreichen Kaffeehauskette ?Starbucks? beschreibt hier das Geheimnis seines Erfolges. Man(n) gründe Kaffeehäuser und baue gleich die passenden Kaffeeröstereien dazu. So bleibt man(n) unabhängig und bietet seinen Kunden genau den Kaffee, den sie mögen. Howard Schulz Geschäftskonzept geht auf. ?Starbucks? gibt es in fast jeder großen Stadt. Für Martin R. Haas ist das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) das Buch der Bücher. Es stehe in fast jedem Haushalt, sei ein Ratgeber für alle Lebenslagen und nach der Bibel und dem örtlichen Telefonbuch die wohl am meisten verbreitete Schrift in Deutschland. Als weitere Lektüre empfiehlt der in Remscheid ansässige Rechtsanwalt das Taschenbuch ?Wie man neue Kunden gewinnt? von Paul R.Timm. Auf 105 Seiten präsentiert der Autor 50 Ideen, ein Produkt auf dem Markt zu etablieren. ?Das Buch von Paul R. Timm ist nicht so detailliert, aber sehr anregend. Es hat mir im Berufsalltag sehr geholfen?, versichert Martin R. Haas. Bei ?Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags? von Karen Kingston geht es um unaufgeräumte Schubladen, Schränke und Regale. Die weltbekannte Feng Shui-Expertin zeigt, wie man wieder mehr Ordnung und Energie in sein Leben bekommt. ?Du wirst freier im Kopf durch die Anregungen dieses Buches. Ich bin die Hälfte des Krempels in meinem Büro losgeworden?, sagt Bertram Simon. Ein vergleichbares Buch mit einem anderen Schwerpunkt zählt ebenfalls zu seinen Favoriten. ?Getting Things Done? von David Allen ist etwas für Leute, die wenig Zeit haben. Die Methodik ist sehr praktikabel, doch die ?Schwierigkeit dabei ist, in Ketten zu denken und die Schritte so einzuhalten?, so Bertram Simon. Herzlichen Dank für die zahlreichen wertvollen Buchtips den Stammtischteilnehmern. 

Bergischer Gründerstammtisch

13. September 2007
Stammtisch: "Finanzplanung - den Überblick behalten?"

Zahlen bilden die monetäre Grundlage jedes kleinen wie großen Unternehmens. Selbständigen fällt es nicht immer leicht, die Geschäftszahlen zu erstellen und richtig zu interpretieren. Diplom-Betriebswirtin Frédérique Patzelt und Diplom-Wirtschaftsingenieur Axel Schaefer zeigten beim Bergischen Gründerstammtisch wie es geht. Ihr Thema: ?Finanzplanung ? den Überblick behalten?? Finanzplanung im Unternehmen bedeutet zunächst eine gute Liquiditätsplanung. Die Zahlungsfähigkeit der Firma muss jederzeit sichergestellt sein. In eine simple Formel gebracht bedeutet Finanzplanung ?die richtigen Dinge zu tun, oder tun wir die richtigen Dinge, um die Existenz des Unternehmens zu sichern?, so Frédérique Patzelt. Die Finanzexpertin empfiehlt, die Liquiditätsplanung nach Möglichkeit mindestens einmal im Monat durchzuführen. Besser sei eine wöchentliche Kontrolle, um Zahlungen gezielter steuern zu können. ?Eine gute Finanzplanung sollte ein Frühwarnsystem sein, damit Engpässe vermieden und rechtzeitig Vorsorge getroffen werden kann?, rät Frédérique Patzelt. Im übrigen ist Finanzplanung für Unternehmer, die einen Kredit benötigen, durch die seit dem 1. Januar 2007 gültige Richtlinie Basel II eine Notwendigkeit geworden. Zudem tragen regelmäßige Rentabilitätsanalysen dazu bei, die Existenz des Betriebes zu sichern und Gewinne zu optimieren. Wichtig ist es, die eigenen Kernkompetenzen zu kennen und darauf aufbauend ein maßgeschneidertes Kennzahlensystem zu erstellen. Die genaue Kenntnis der eigenen Geschäftszahlen, der Kunden und der richtige Einsatz von Mitarbeitern sind die entscheidenden Faktoren zum Erfolg. Axel Schaefer zeigte im Anschluß anhand konkreter Beispiele, wie die Finanzplanung kleiner und mittelständischer Unternehmen aussehen könnte. ?Setzen Sie Planzahlen fest, um ein bestimmtes Ziel erreichen zu können. Die Vorjahrszahlen sind als Zielmarke nicht so hilfreich?, sagt Axel Schaefer. Das beginne schon mit der Werbeplanung. Anzeigen zum richtigen Zeitpunkt, ein Werbekalender für Kunden und Sonderaktionen zu Stadtfesten und Jubiläen zählen dazu. Bei der Einkaufsplanung sollte nur die Anzahl an Waren eingekauft werden, die das Budget nicht überdehnen. ?Erstellen Sie regelmäßig einen Plan-Ist-Vergleich. Damit können Abweichungen im Positiven wie Negativen sofort festgestellt werden?, empfiehlt Axel Schaefer. Fazit des Stammtisches: Controlling ist wichtig! Aber jeder muss selbst entscheiden, welche Software beziehungsweise welches Hilfsmittel für den eigenen Betrieb geeignet ist. Wir bedanken uns bei Frédérique Patzelt und Axel Schaefer für Ihren Vortrag. Informationen im Detail gibt es von Axel Schaefer unter der Webadresse www.oscocco.de und von Frédérique Patzelt unter der Adresse www.controlling-support.com. Anfragen per Mail können an die Mailadressen info©oscocco.de und info©controlling-support.com gerichtet werden.

24. August 2007

Seminar: "Business Feng Shui - Erfolg und Entspannung durch gute Energie bei der Arbeit"

Der Schreibtisch ist übersät mit Papierbergen und verstellt den Blick für das Wesentliche. Die Sitzposition des Arbeitsplatzes und der mit Akten vollgestellte Büroschrank im Rücken sorgen für ständiges Unbehagen. Hier kann Feng Shui helfen. Mit ihrem Seminar ?Business Feng Shui ? Erfolg und Entspannung durch gute Energie bei der Arbeit? stellt die klassische Feng Shui-Beraterin Susanne Knorr aus Erkelenz vor, wie Feng Shui Wohlbefinden durch individuelle Raumgestaltung im Büro erzielen kann. ?Wind und Wasser? lautet die wörtliche Übersetzung von Feng Shui. Die circa 5000 Jahre alte chinesische Erfahrungswissenschaft umfasst das Bauen, Wohnen und Arbeiten in Einklang mit der Umwelt. Entstanden ist Feng Shui aus den Erfahrungen der alten Chinesen mit der Natur und Beobachtungen der Landschaft. So ist Wasser ein hoher Energieträger, das für die Menschen bis heute ein wichtiges Transportmittel geblieben ist. Die meiste Zeit ihres Lebens halten sich Menschen in geschlossenen Räumen auf. Hier fehlen die natürlichen Energieträger Luft, Licht und Sonne. ?Jeder hat schon die Erfahrung gemacht, dass manche Räume einladend, ansprechend, warm oder gemütlich wirken, während andere eine unangenehme, kühle Atmosphäre ausstrahlen?, sagt Susanne Knorr. Die Stimmung und das Wohlbefinden jedes Individuums werden davon entscheidend beeinflusst. Motivation und Arbeitsleistung sind abhängig von dem Raum und dessen Gestaltung. Feng Shui nutzt die Wechselwirkung zwischen Mensch und Raum. Die Gestaltung eines Raumes nach Feng Shui-Prinzipien ermöglicht eine Erhöhung des ?Chi?. ?Chi ist die feinstoffliche Energie, die in der Luft, im Wasser, in allen Lebewesen und in der Materie vorhanden ist. Chi und Sauerstoff folgen dem Wind, also der Luft und dem Wasser?, so Susanne Knorr. In einem besonders hellen Raum fliesst viel Energie durch. Sie bleibt aber nicht erhalten, sie kommt und verschwindet gleich wieder. Im Gegensatz zur Natur gibt es in von Menschen geschaffenen Räumen rechte Winkel, die Einfluss auf den Energiestrom haben. Eine tief hängende Decke löst ebenso wie ein Arbeitsplatz unmittelbar vor einem Pfeiler Unbehagen aus. Nach der Feng Shui-Lehre ist es ratsam, eine freie und geschlossene Wand im Rücken zu haben. In nach ökologischen Kriterien erstellten Gebäuden zirkuliert die Luft besser und die Energie kann besser fliessen. Doch Energien ändern sich im Lauf der Jahrzehnte. Häuser haben demnach je nach Baujahr verschiedene Schwingungen, die den Energiefluss deutlich beinflussen. Durch Veränderungen in der Wohnung oder in Arbeitsräumen wird das ?Chi?, also die Vital-Energie, wieder aktiviert. Oft ist es ausreichend, einen Raum farblich neu zu dekorieren, Pflanzen aufzustellen und das eine oder andere Möbelstück umzustellen. Das ?Chi? fliesst wieder ungehindert durch den Raum. ?Der Raum, in dem ich arbeite, muss mir gefallen?, sagt Susanne Knorr. Diese Umgestaltungen sollen, so Susanne Knorr, ?...die Kommunikation verbessern, Mitarbeiter motivieren und Kundenbeziehungen festigen.? Das wichtigste Anliegen von Feng Shui ist nicht allein die Leistungssteigerung, sondern die Harmonisierung von ?Yang? und ?Yin?. Es ist das Prinzip von Aktivität und Ruhe. ?Feng Shui ist das Mosaiksteinchen aus einer Reihe von Methoden, damit es uns besser geht?, fasst Susanne Knorr das Prinzip von Feng Shui kurz zusammen. Über weitere Aspekte des klassischen Feng Shui wie die ?fliegenden Sterne? oder den ?nährenden Kreislauf? gibt es mehr Informationen auf der Homepage www.fengshui-knorr.de und per Email unter der Adresse mail©fengshui-knorr.de Herzlichen Dank an Susanne Knorr für den Einblick in die faszinierende Welt von Feng Shui und den Nutzen, den wir daraus in unserer so schnellebigen Welt ziehen können.

Bergischer Gründerstammtisch

9. August 2007
Stammtisch: "Forderungen realisieren - oder: Wie komme ich als Unternehmer für meine gute Arbeit auch an gutes Geld?"

Der Auftrag ist erledigt, die bestellten Waren sind beim Kunden. Doch der Auftraggeber zahlt trotz mehrerer Mahnungen nicht die Rechnung. Viele Existenzgründer geraten in dieser Situation in eine finanzielle Schieflage. Bleiben viele Rechnungen unbezahlt, steht gar die Existenz auf dem Spiel. Beim ersten Gründerstammtisch nach der Sommerpause stellte Rechtsanwalt Martin R. Haas dar, wie man doch noch ans Geld kommt. ?Forderungen realisieren, oder: Wie komme ich als Unternehmer für meine gute Arbeit auch an gutes Geld??, so das Thema des Abends.

Einige Zahlen und Fakten vorweg: Insgesamt 37 Milliarden Euro an Forderungen konnten 2005 nicht beglichen werden. Davon entfallen allein 4,7 Milliarden Euro auf private Forderungsausfälle. Während die Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf Grund der guten Konjunkturlage beständig abnimmt, nimmt die Anzahl der Privatinsolvenzen stetig zu.

Martin R. Haas empfiehlt, sich bereits vor der Auftragserteilung mit der Preisgestaltung zu beschäftigen. Rabatte oder zusätzliche Vorteile bei einem Produkt oder der angebotenen Dienstleistung erhöhen die Zahlungsmoral beim Kunden. Eine klare Preisstruktur und die exakte Angabe zur enthaltenen Mehrwertsteuer unterstützen das noch. Bei Unsicherheit über die Liquidität eines Kunden, sollte man sich nicht scheuen, um eine Anzahlung zu bitten und dieses Anliegen mit den Gepflogenheiten der Branche zu begründen. Die Rechnung sollte stets ein konkretes Zahlungsziel angeben wie etwa ?zahlbar bis ........? Üblich ist eine Zahlungsfrist von 14 Tagen. Der Kunde gerät in Verzug nach Ablauf des vorgegebenen Tages. Das Angebot eines Skontoabzugs von zwei bis drei Prozent innerhalb von acht bis zehn Tagen motiviert viele Kunden zur Zahlung. ?Ich würde mich grundsätzlich nicht auf Ausreden einlassen?, rät Martin R. Haas.

Zahlt der Auftraggeber nicht, ist der nächste Schritt die Mahnung, auch Zahlungsaufforderung genannt. ?Bei der Mahnung werden wie schon bei der Rechnung sehr viele formale Fehler gemacht?, meint der Gesellschafts- und Arbeitsrechtsexperte. Die zweite Mahnung, die im Ton schon deutlicher sein sollte, erfolgt fünf bis zehn Tage nach Versand der ersten Mahnung. Eine Mahngebühr von 2,50 Euro kann miteinberechnet werden. Erfolgversprechend kann oftmals ein Anruf beim säumigen Auftraggeber sein oder die Vereinbarung einer Ratenzahlung mit konkreter Ratenhöhe und Zeitplan. Im Gegensatz zu jüngeren Kunden betreiben ältere eher selten Online-Banking. ?Legen Sie bei älteren Kunden immer einen Überweisungsschein bei?, empfiehlt Martin R. Haas. Eine dritte Mahnung ist im übrigen nicht sehr hilfreich. Ist das Geld immer noch nicht auf dem Konto, kann beim Amtsgericht ein Mahnbescheid erwirkt werden, der dem Schuldner direkt zugestellt wird. Führt das weiter nicht zum gewünschten Ergebnis einer Zahlung, kommt es abhängig von der Höhe des Streitwerts zum Gerichtsverfahren vor dem Amts- oder Landgericht. Als letztes Mittel wird nach einem Urteil oder Vollstreckungsbescheid die Zwangsvollstreckung durchgesetzt. Neben Guthaben jeder Art können Grundstücke und bewegliche Gegenstände gepfändet werden, um Forderungen zu begleichen, davon ausgenommen sind Sozialleistungen.

Mit diversen Rechtsschutzversicherungen könne man sich wappnen, so Martin R. Haas. ?Das ist eine Frage des Preises.? Jeweils 40 Prozent aller Schuldner zahlen nach Zustellung eines Mahn- oder eines Vollstreckungsbescheides. In 20 Prozent aller Fälle gehe man leer aus. Wir bedanken uns bei Martin R. Haas für seinen sachkundigen und mit vielen Beispielen illustrierten Vortrag. Informationen im Detail gibt es von Martin R. Haas unter der Webadresse www.anwalt-haas.de Anfragen per Mail beantwortet der Remscheider Rechtsanwalt unter der Adresse info©anwalt-haas.de

Bergischer Gründerstammtisch

14. Juni 2007
Stammtisch: "Erfindungen vermarkten - Patentrechte -und Verwertung"

Wohl kaum ein Wuppertaler weiß noch, dass der erste funktionierende Reißverschluss maschinell in Barmen produziert wurde. ?Alles begann mit einem Reißverschluss aus Metall, der in Wuppertal entwickelt wurde?, ergänzt der studierte Jurist und Betriebswirt Gerhard Möller. Der gebürtige Berliner, dessen beruflicher Lebensweg als Direktionsassistent beim bayerischen Autobauer BMW in München begann, berichtete beim Bergischen Gründerstammtisch über das Thema ?Erfindungen vermarkten ? Patentrechte ?und Verwertung?. Die Frage beim Reißverschluss lautete: Wie kann diese Erfindung als Patent verwertet werden? Die Japaner hatten seinerzeit Interesse am neuartigen Verschluss signalisiert. Jede neue Idee muss von allen Seiten betrachtet werden, sie muss in den Markt passen und technisch ausgereift sein. ?Eine Voraussetzung bei einem Patent ist, dass die Erfindung wirklich neu ist?, sagt Gerhard Möller. Jedes Patent hat nach der Registrierung eine Laufzeit von zwanzig Jahren, um es gewinnbringend verwerten zu können. Zuvor muss intensiv recherchiert werden, ob es das entsprechende Produkt nicht bereits weltweit gibt. Es ist empfehlenswert, für die Produktrecherche Spezialisten zu beauftragen, die weltweite Ermittlungen durchführen. Dennoch passiere es immer wieder, dass Rechte an einer vermeintlich neuen Erfindung erst sehr spät geltend gemacht werden trotz intensiver Recherche. Gerhard Möller rät zunächst zu einer provisorischen Patentanmeldung. Spätestens nach neun Monaten sollte man sich mit einem erfahrenen Patentanwalt zusammensetzen, um die rechtlichen und finanziellen Aspekte der Erfindung zu prüfen. ?Wer erfindet, sollte immer etwas Geld in der Tasche haben?, meint Gerhard Möller. Aus eigener Erfahrung kennt er viele Fälle, in denen sich Erfinder hoch verschuldet haben, Haus und Hof einsetzten und heute in Armut leben. Anwaltsrechnungen, die Patentanmeldung und das nicht zu unterschätzende Risiko langwieriger Rechtsstreitigkeiten erfordern viel Geduld und ein gut gefülltes Portemonnaie. Die Kosten für eine Vermarktung des neuen Produktes sind noch nicht mitgerechnet. Ein auf Deutschland beschränktes Patent ist mit 450,- Euro recht preiswert, eine für Europa gültige Anmeldung kann schon 15000,- Euro kosten. Noch teurer wird es bei einer weltweit geltenden Lizenz. Übrigens reicht zur Anmeldung einer Erfindung eine Zeichnung auf dem Reißbrett völlig aus, ein Prototyp ist nicht nötig! Grundsätzlich ist eine Patentanmeldung ohne Rechtsanwalt möglich, davon ausgenommen sind Auslandspatente. Abschließend ein Beispiel für ein Patent, dass jeder fast täglich benutzt, nämlich der Einkaufswagenchip. Erfunden wurde das kleine und praktische Kunststoffteil von einem Erfinderteam der Firma Bosch im Auftrag der Deutschen Bahn. Die Bahn suchte eine Lösung, um ihre fahrbaren Kofferkulis vor Diebstahl oder Missbrauch zu schützen. Nach knapp zehn Jahren wurde das Patent wieder freigegeben, da es kein Interesse an der Erfindung gab. Erst über den Umweg von Frankreich und die Niederlande wurde der nützliche Chip auf Anregung deutscher Versicherer zum unentbehrlichen Begleiter jedes Supermarktkunden. Wir bedanken uns bei Gerhard Möller für seine wertvollen Tipps zum Patentrecht und deren Verwertung sowie spannende Berichte aus einem langen Berufsleben als Patentverwerter. Weiterführende Informationen gibt es unter den Webadressen www.deutscher-erfinder-verband.de und der Homepage des Deutschen Patent -und Markenamtes in München www.dpma.de

1. Juni 2007

Seminar: "Die Arbeitswelt im Wandel - Chancen und Risiken einer demografisch bewussten Unternehmenspolitik"

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist in Bewegung. Die Arbeitslosenzahlen gehen erstmals nach vielen Jahren spürbar zurück. Doch nicht alle profitieren von der Entwicklung am Arbeitsmarkt. Dazu gehören neben gering Qualifizierten Langzeitarbeitslose und Arbeitnehmer jenseits der 50. Und dennoch suchen viele Firmen händeringend nach qualifizierten Arbeitskräften. Unternehmensberater Hans-Jürgen Dorr von der Firma d-ialogo in Wuppertal stellte in seinem Seminar mit dem Titel ?Die Arbeitswelt im Wandel ? Chancen und Risiken einer demografisch bewussten Unternehmenspolitik? Lösungsansätze und Modelle aus der Praxis vor. Ein kurzer Blick in die Statistik: Waren im Jahr 2003 die Menschen in Deutschland durchschnittlich 42,6 Jahre alt, so wird das Durchschnittsalter der Bevölkerung 2020 bereits 47,6 Jahre betragen. Dementsprechend werden die Arbeitnehmer immer älter. Zudem schrumpft die Einwohnerzahl im Bergischen Städtedreieck stärker als in den Regionen in und um Düsseldorf. Die Beschäftigungsquote bei den 55 bis 64jährigen Arbeitnehmern liegt in Deutschland nur bei 45,4 Prozent, in Nordrhein-Westfalen sogar nur bei 39,8 Prozent. Schon heute sind 26 Prozent der Bevölkerung 60 Jahre und älter und zählen zur sogenannten Generation Silber. Damit steigen die Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer. Unternehmen wie die Deutsche Telekom setzen verstärkt auf ältere Kunden und beschäftigen gezielt über 50jährige Angestellte in ihren Läden, um diese Käufergruppe zu bedienen. ?Unternehmen, die auf den Trend setzen, sollten detaillierte Altersstrukturanalysen vornehmen?, empfiehlt Hans-Jürgen Dorr. Die demografische Entwicklung bedeute, neue Wege bei der Personalplanung und Rekrutierung, beim Marketing, dem Erhalt der Arbeitsfähigkeit sowie der Qualifizierung zu gehen. Ziel der Analyse müsse es sein, eine ausgewogene und zukunftsfähige Altersstruktur der Belegschaft zu erhalten. Hans-Jürgen Dorr: ?Wissensträger im Betrieb gehen in Rente und mit ihnen ihre fundierten Kenntnisse.? Daraus ergeben sich betriebliche Handlungsfelder im Bereich der Weiterbildung, dem Personalmanagement, der Arbeitsorganisation und der Arbeitszeit. Eine älter werdende Belegschaft erfordert eine Neuorientierung hinsichtlich der Unternehmensführung und ?kultur, der Gesundheit der Mitarbeiter und Märkte 50 plus. Ein Schritt in diese Richtung ist das vom Land NRW und der Europäischen Union geförderte Projekt QUALIDEMO, das der ?Bewältigung des demografischen Wandels im Bergischen Städtedreieck? dienen soll. Hans-Jürgen Dorr als einer der Projektpartner beschreibt es als Erfassen von Kernkompetenzen und Know How. ?Wer hat Wissen? Wer kann was und wer braucht was?? Kern des noch bis Ende Juni 2007 laufenden Projektes, an dem acht bergische Firmen beteiligt sind, ist die ?Weitergabe von Fachwissen und langjähriger Berufserfahrung von älteren an jüngere Mitarbeiter?. Ein weiteres Beispiel ist das von der Stadt Hagen und der Agentur Mark GmbH entwickelte Projekt ?Verantwortung für Erfahrung?. Acht Unternehmen vom Altenheim, Personal- und Einzelhandelsdienstleister, diversen Handwerksbetrieben und einer Anwaltssozietät führen gemeinsam die altersgerechte Qualifizierung ihrer Mitarbeiter durch. Wertvolles Erfahrungswissen wird weitergegeben, personelle Lücken im Betrieb geschlossen und eine auf Dauer arbeitsfähige Belegschaft aufgebaut, um dem konstant hohen Qualitäts- und Termindruck standzuhalten. Als zertifizierter Demografieberater ist Hans-Jürgen Dorr auch an rebequa beteiligt, das kleinen und mittleren Unternehmen Demografieberatung bietet. Wir danken ihm für die Vorstellung eines aktuellen Themas, das in naher Zukunft immer wichtiger wird. Weitere Informationen zum Thema gibt es unter der Webadresse www.d-ialogo.de und per E-Mail unter info©d-ialogo.de

18. Mai 2007

Seminar: "Suchmaschinenoptimierung und -marketing"

Wer den Begriff Lebensversicherung in die Suchmaschine Google eintippt, erhält 6,83 Millionen Einträge. Die ersten drei Positionen sind gelb markiert und als Anzeigen diverser Versicherer zu erkennen. Wie kann ein Unternehmen eine dieser Top-Positionen einnehmen?. Diese und viele andere Fragen klärten Andre Wicht, Onlineshop-Betreiber aus Wuppertal und Bertram Simon von der Internet-Agentur Simon in Wuppertal in dem Seminar ?Suchmaschinenoptimierung und ?marketing? des Unternehmensbuilder e.V. Weltweit werden täglich 280 Millionen Suchanfragen bei Google gestartet. Allein beim Internet-Portal Yahoo sind aktuell 19,2 Milliarden Webseiten gelistet. Um im Internet die eigene Firma, Produkte und Dienstleistungen vorzustellen, ist es wichtig zu wissen, wonach im weltweiten Netz gesucht wird, wer im Internet sucht und vor allem nach welchen Kriterien. Rund zwei Drittel aller Suchanfragen bestehen aus einem oder zwei Wörtern. Eine entscheidende Rolle spielen die sogenannten Keywords. Andre Wicht: ?Wonach wird jemand suchen, der ein bestimmtes Produkt kaufen möchte?? Im Text der Homepage sollten Begriffe als Schlüsselwörter vorkommen, die das eigene Unternehmen auszeichnen. Das Beispiel Internet-Agentur: Neben diesen beiden Wörtern sollten noch der Inhabername, der Firmenstandort und Begriffe wie Webdesign und Datenbank im Text enthalten sein. ?Mehr als sechs Keywords sind problematisch?, sagt Bertram Simon. Die Schlüsselwörter sind bei der Suchmaschinenoptimierung langfristig angelegt und müssen nicht ständig erneuert werden. Zur Optimierung einer Homepage zählen u.a. das Angebot kostenloser Informationen oder das Herunterladen von Downloads. Unbedingt vermeiden sollte man unsichtbare Texte oder die sogenannten ?Hidden Links?, also Satzzeichen zu verlinken. Werbung muss gut geplant sein. Deshalb sollten beim Suchmaschinenmarketing die Marketingziele, -messdaten und ?budget genau definiert werden. Bei Google AdWords zum Beispiel legt jeder Neukunde ein Konto mit eindeutiger Email-Adresse, Passwort und Zahlungsinfos an. Die Werbekampagne kann auf ein Zielgebiet wie den Umkreis von Wuppertal im Radius von 35 Kilometern und festgelegte Sprachen ausgerichtet werden. Zudem zahlt man nur, wenn die generierte Website im Netz real angeklickt wird. Die Kampagne kann zeitlich begrenzt und auf ein zuvor bestimmtes Budget beschränkt werden. Per Mausklick ist es möglich, die Anzeigenplanung zu aktivieren. Das heißt, die Anzeige ist nicht am Wochenende im Netz oder sie wird immer unter den ersten drei Positionen platziert. ?Das ist eine tolle Möglichkeit, zielgerichtet Werbung zu treiben mit messbaren Ergebnissen. Je spezieller geworben wird, desto besser ist die Anklickrate und mehr Kunden werden gewonnen?, so Bertram Simon. Über die Google Tools können Keywords ausgeschlossen werden. So schließt eine Werbung für Wein ausdrücklich Weingummi aus. Oder die Werbekampagne schließt Websites aus, auf denen die Anzeige keinesfalls erscheinen soll. Natürlich gibt es neben Google AdWords andere Anbieter wie Yahoo, T-Online usw. Wir bedanken uns bei Andre Wicht und Bertram Simon für die wertvollen Tipps und die fachgerechte Einführung in das Thema Suchmaschinenoptimierung und ?marketing. Weitere Informationen gibt es unter den Adressen www.messmittelshop.de und www.agentur-simon.de

Bergischer Gründerstammtisch

10. Mai 2007
Stammtisch: "Portrait eines schnell wachsenden Unternehmens"

Bill Gates Software-Imperium startete einst in einer Garage. Dr. Tariq Odeh gründete im Januar 2003 gemeinsam mit einem Kompagnon in der Villa Freitag an Wuppertals Peripherie sein Software Control-Unternehmen. Jetzt ist der studierte Elementarphysiker der Universität Wuppertal Geschäftsführer der Firma Ceteq GmbH & Co. KG. ?Portrait eines schnell wachsenden Unternehmens? lautete der passende Titel des Bergischen Gründerstammtisches. Aus einer kleinen Firma mit zehn Mitarbeitern im Jahr 2003 entwickelte sich ein bis heute wachsendes mittelständisches Unternehmen mit 54 Beschäftigten. Medienwirksame Softwarepannen bei der Agentur für Arbeit und der Automobilindustrie bildeten u.a. den Anlass zum Aufbau einer Firma für die Software-Qualitätssicherung und Softwaretests. Der Einsatz veralteter Software führe häufig zu großen Problemen selbst in Großunternehmen. ?Die Ceteq setzt auf dieses Thema?, sagt Tariq Odeh. Das Ziel der Ceteq sei das Testen als eigene Profession. ?Wir entwickeln Teststrategien für unsere Kunden zum Test- und Qualitätsmanagement und bieten dazu Schulungen an.? Wie komplex heute viele Produkte sind zeigt das Beispiel des aktuellen VW Golf. Allein in diesem Auto sind 40 Softwarepakete eingebaut. Zur Strategie der Firma Ceteq gehört es, technische Trends frühzeitig zu erkennen, wie etwa den Boom bei Breitbandanschlüssen (DSL) im Festnetzbereich. Hinzu kommt die richtige Auswahl bei Kunden und Branchen. ?Man muss den Markt sehr gut kennen und strategisch denken können?, berichtet Tariq Odeh. Besonderen Wert lege er auf die Qualität der Mitarbeiter. ?Jeder Mitarbeiter ist ein Repräsentant der Firma, sozusagen ein Marketingexperte in eigener Sache.? Auf die interne und externe Professionalität komme es an. ?Die Qualifikation kann angeeignet werden, oft fehlen die sozialen Kompetenzen, also die sogenannten weichen Faktoren.? Existenzgründern und jungen Unternehmen im Aufbau rät Dr. Tariq Odeh, sich nicht zu scheuen, bei großen Firmen an Aufträge zu kommen. Denn hier gäbe es die entsprechend dotierten Budgets. Entscheidend sei der persönliche Auftritt beim potenziellen Kunden. ?Man muss eine gute Story verkaufen können und sich immer überlegen, welche Rolle man beim Kunden einnimmt?, so der Firmenchef. Zurückhaltung empfehle er vor allem am Anfang beim Kostenmanagement. ?Bleiben Sie bescheiden und schaffen Sie sich erst einmal einen kleineren Firmenwagen an.? Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Tariq Odeh für seinen kenntnisreichen und kurzweiligen Vortrag. Jetzt wissen wir, wie man an die großen Budgets kommt und die erste Million Euro an Jahresumsatz erzielt. Für weitere Informationen zur Firma Ceteq gibt es die Homepage unter der Webadresse www.ceteq.de und per Email unter info©ceteq.de

27. April 2007

Seminar: "Neue Rechtschreibung"

Unzählige Generationen von Schülern sind darüber gestolpert. Wann schreibt man daß mit ß und in welchen Fällen bleibt es beim einfachen s? Frauke Aretz und Dr. Anna Finken von der Scriba Agentur für Text und Konzeption in Wuppertal klärten im Seminar ?Neue Rechtschreibung? des Unternehmensbuilder e.V.? über sinnvolle Neuerungen und Fallstricke der neuen deutschen Rechtschreibreform auf. Gleich eines vorweg: Die Konjunktion dass wird jetzt stets mit ss geschrieben. Aber es muss weiter zwischen den Wörtern das und dass unterschieden werden. Für Beamte und Schüler ist die neue deutsche Rechtschreibung ab 1. August 2006 bindend, ansonsten ist niemand verpflichtet, die neuen Regeln anzuwenden. 104 gedruckte Seiten umfasst das Reformwerk. ?Wir dachten, mit der Reform wird es einfacher, aber es wurde komplizierter. Ausnahmen bestimmen die Regel?, sagt Frauke Aretz. Einfach zu merken ist die Regel, dass Wörter wie Schifffahrt oder Kaffeeernte immer als Drillinge geschrieben werden. Es ist unerheblich, ob es sich bei den drei gleichen Buchstaben um Konsonanten oder Vokale handelt. Ein Fremdwort wie Dekolleté kann, muss aber nicht, als Dekolletee geschrieben werden. Der Akzent fällt weg. Uneinheitlich wird es bei allen Wörtern mit ph. So wird aus der Biographie und dem Saxophon die Biografie und das Saxofon. Zu den Ausnahmen zählt die Philosophie, wegen des besseren Wiedererkennungswertes. Dagegen werden wohl nicht wenige Leser über den Delfin oder den Tunfisch ohne das vertraute h noch lange stolpern. Eines der kompliziertesten Kapitel der Reform ist die Getrennt- und Zusammenschreibung. ?Das ist der reinste Horror?, so Dr. Anna Finken. Die Expertin rät, sich ?immer mit dem Inhalt des Wortes zu beschäftigen?. Ein Beispiel: Die Kinder müssen sitzen bleiben sonst könnten sie sitzenbleiben. ?Am schlimmsten sind die Regeln beim Zusammentreffen von Substantiven und Verben?, meint Frauke Aretz. Exemplarisch geht das so: Die Kinder gehen Eis essen und anschließend eislaufen. Verbindungen von Adverb und Verb werden nach der Reform stets getrennt geschrieben (allein erziehen, zustande bringen etc.) Zu den Grenzfällen gehören Zusammensetzungen wie so dass, mit Hilfe etc., die wahlweise zusammen oder getrennt geschrieben werden dürfen. Nicht so schwierig gestalten sich die Regeln bei der Schreibung mit Bindestrich. Vieles bleibt so wie es war und manches wird sogar einfacher. Jetzt darf auch der 3-Tonner mit Bindestrich getrennt werden. ?Beim Trennen ist vieles einfacher geworden?, sagen die beiden Expertinnen der deutschen Rechtschreibung. In Zweifelsfällen empfehlen sie dringend den Blick in den aktuellen Duden oder den Wahrig. Alte Nachschlagewerke sind nur noch etwas für Nostalgiker oder sollten gleich im nächstgelegenen Altpapiercontainer entsorgt werden. Frauke Aretz und Dr. Anna Finken geben gerne Auskunft unter der Email-Adresse info©scriba-texte.de. Die Homepage der Scriba Agentur findet ihr im Internet unter www.scriba-texte.de

Bergischer Gründerstammtisch

12. April 2007
Stammtisch: "Öffentlichkeitsarbeit - Unternehmer auf Sendung"

Nur wer auffällt kann auf sich aufmerksam machen. Junge Unternehmen und Existenzgründer wissen oft nicht wie sie gezielt die Öffentlichkeit und damit ihre Kunden erreichen können. Chefredakteur Georg Rose von Radio Wuppertal stellte beim Bergischen Gründerstammtisch das Thema ?Öffentlichkeitsarbeit ? Unternehmer auf Sendung? vor.

?Selbst bei erfahrenen Medienprofis löst ein Mikrofon vor der Nase Irritationen aus?, sagt Georg Rose. Die Aufregung und Nervosität im Sendestudio sollte keinen davon abhalten, sich mit einem spannenden Thema vor das Mikrofon zu setzen. Wie komme ich ins Radio und worauf springen Journalisten an? Unternehmen aus dem Bergischen Land sind von besonderem Interesse für Radio Wuppertal. Bei Pressethemen aus der bergischen Region sollten alle lokalen Medien informiert werden. ?Sprechen Sie grundsätzlich alle Medien im lokalen Raum an und selektieren Sie nicht von vornherein?, empfiehlt der Radiochef. ?Mit einem Fax erreichen Sie eine größere Aufmerksamkeit.? Das sei vor allem bei der Einladung zu einer Pressekonferenz zu empfehlen. ?Bei Firmenjubiläen kann ein schön gestalteter Brief der richtige Weg sein.? Selbst Leserbriefe können bei interessanten Themen ein Weg sein, um ins Radio zu kommen.

Ehrlichkeit zahlt sich aus. Diese Regel ist ein absolutes Muss beim Umgang mit der Presse. ?Bei wunden Punkten versucht der Journalist erst recht nachzufassen?, so Georg Rose. Sein Tipp: Alle Fragen beantworten, aber sich dabei Zeit lassen!. Als Unternehmer sollte man sich nicht scheuen, den Journalisten um Bedenkzeit zu bitten, um sich gezielt auf unangenehme Fragen vorbereiten zu können. Das verschafft Zeit und sorgt für Glaubwürdigkeit. Allgemein gelten für Pressevertreter die sechs großen ?W?: Wer?, Was?, Wie?, Wann?, Wo? und Warum? Darauf könne man sich immer einstellen.

Fachbegriffe sollten im Gespräch mit der Presse vermieden werden. Pressekonferenzen kommen besonders gut an, wenn sie an einem interessanten Ort stattfinden, da ?wo etwas passiert?. So bekommt der Hörer einen nachhaltigen Eindruck und verfolgt eine Radiosendung wesentlich aufmerksamer. Günstige Zeiten für eine Pressekonferenz sind montags bis donnerstags zwischen zehn und vierzehn Uhr. ?Wenn Sie ihr Unternehmen vorstellen wollen, müssen Sie schon etwas bieten, was presserelevant ist und möglichst noch einen lokalen Bezug hat?, rät Georg Rose. Es ist zweckmäßig, einen Presseverteiler anzulegen. So können alle Medien zeitnah und inhaltsgleich informiert werden.

Die Teilnehmer des Gründerstammtisches bedanken sich bei Georg Rose für einen lebendigen und sehr informativen Vortrag. Wir wissen jetzt wie eine Pressekonferenz ablaufen sollte, was beim Umgang mit Journalisten zu beachten ist, die goldenen Regeln für eine Pressemitteilung und noch viel mehr. Wer noch weitere Fragen hat, erreicht Chefredakteur Georg Rose unter der Telefonnummer 0202-2 57 72 00 oder per Email unter georg.rose©radiowuppertal.de

Bergischer Gründerstammtisch

8. März 2007
Stammtisch: "Betriebliche Versicherungen - Private Vorsorge"

Die Rente ist sicher, behaupteten einst die Politiker. Die Realität sieht heute anders aus. Faktische Rentenkürzungen, längere Lebensarbeitszeit und immer weniger Beitragszahler erfordern mehr und mehr private Vorsorge. Finanzmaklerin Barbara Ströbele von der ?Rückenwind Finanzplanung? in Duisburg präsentierte beim Bergischen Gründerstammtisch das Thema ?Betriebliche Versicherungen ? Private Vorsorge"

Das gilt vor allem für Existenzgründer und Kleinunternehmer, die selbst für ihre finanzielle Sicherheit im Alltag und im Alter sorgen müssen. ?Vergleichen Sie verschiedene Versicherungen und nehmen Sie nicht immer das billigste Angebot?, empfiehlt die Fachfrau. Ein unbedingtes ?Muss? ist eine Betriebshaftplichtversicherung, weil die private Haftplicht nicht im eigenen Büro oder Betrieb wirksam ist. Eine Risikoanalyse ist für alle im Einzelhandel Tätigen relevant, um bei Einbruch und Diebstahl abgesichert zu sein. Bei der Vermarktung über das Internet unterschätzen viele Selbständige Waren gegen Verlust oder Transportschäden zu versichern. ?Das hat schon so manchen in den Ruin geführt?, meint Barbara Ströbele. So könnte für eine Modedesignerin eine Produkthaftung sinnvoll sein, falls die von ihr vertriebenen Stoffe Allergien auslösen.

Wer Mitarbeiter beschäftigt, sollte an die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft denken. Selbst Aushilfen sind dann bei möglichen Arbeitsunfällen unfallversichert. Bei Berufsgruppen wie den Graphikdesignern besteht sogar eine Pflichtversicherung. ?Legen Sie das nicht einfach ad acta, klären Sie das besser im Vorfeld?, so die Finanzexpertin. Ferner sei ein Betriebsrechtsschutz unerlässlich bei der Beschäftigung von Angestellten. Sogenannte Inhaltsversicherungen wie zum Beispiel eine Inventar- oder eine Elektronikversicherung können bei der Anmietung eines Büros oder teurer Ausstattung mit diversen technischen Geräten notwendig sein. ?Beachten Sie dabei stets die Tarife und Versicherungskonditionen der einzelnen Versicherer.? Jeder Selbständige sollte seine Krankenversicherung überprüfen lassen, insbesondere bei der Anstellung von Mitarbeitern. Grundsätzlich sind Versicherungen auf den individuellen Bedarf auszurichten, je nach Betriebsart, der Produktauswahl und den Vertriebswegen.

Private Altersvorsorge wird angesichts leerer Rentenkassen und der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Freiberufler müssen die Absicherung der Lebenshaltung selbst vornehmen. Eine Grundabsicherung ist für den Krankheits- und Pflegefall unverzichtbar. ?Das größte Risiko in der Selbständigkeit ist die Berufsunfähigkeit.. Wenn die eigene Arbeitskraft ausfällt, kann kein Geld verdient werden?, erklärt Barbara Ströbele. Bei der privaten Rentenversicherung rät die Expertin die Rentenmodelle der Britischen oder der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung zu präferieren. Hier gebe es eine breite Streuung der Aktienanteile und eine höhere Rendite.

Wir bedanken uns bei Barbara Ströbele für den kompetenten und umfassenden Überblick in die oft komplizierte Materie der betrieblichen Versicherungen und der privaten Absicherung für Selbständige. Barbara Ströbele gibt gerne weitere Auskünfte unter ihrer Emailadresse stroebele©rueckenwind-fp.de. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.rueckenwind-fp.de zu finden.

Bergischer Gründerstammtisch

8. Februar 2007
Stammtisch: "Projektmanagement - Kampf dem Chaos"

"Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen", lautet Murphys Gesetz. Das muss nicht sein. Mit einer gezielten Vorbereitung und Planung lässt sich jedes Projekt bewältigen. Thomas Weyland von der Organisationsberatung Schulten & Weyland präsentierte beim Bergischen Gründerstammtisch anhand eines Beispiels aus der Praxis "Projektmanagement - Oder wie lichte ich den Dschungel der kreativen Vielfalt?"

"Bei jedem Projekt ist es schwierig, den Überblick zu behalten", sagt Thomas Weyland, der in der Stadtteilarbeit der Elberfelder Nordstadt aktiv ist und Organisationserfahrung durch seine Mitarbeit im Wuppertaler Nicaraguabüro gesammelt hat. Projekte lösen oft Chaos aus, da viele Termine nachzuhalten sind, Gesprächspartner nicht erreicht werden und die gesamte Koordination des ganzen aus den Fugen zu geraten scheint. Am Beispiel des Stadtmarketing für die Elberfelder Nordstadt berichtete Thomas Weyland über eine lokale Projektarbeit von der Planung bis zur Ausführung hin zum Abschluss. Ein größeres Projekt biete die Chance, unterschiedliche Kompetenzen zu bündeln, Verantwortung zu teilen und durch das Einbeziehen von Mitarbeitern und Betroffenen für Akzeptanz zu sorgen. "So haben wir bei der Nordstadtinitiative Künstler, Selbständige, soziale Einrichtungen und Bewohner des Stadtteils zusammengebracht. Da sind Leute ins Gespräch gekommen, die sonst nicht miteinander reden", so der Organisationsexperte.

In der Startphase des Projekts muss die Aufgabenstellung so konkret wie möglich formuliert sein, um die verschiedenen sozialen Kompetenzen zielgerichtet einzusetzen. In der Nordstadt hat der Arbeitskreis von Unternehmen des Stadtteils diese Aufgabe übernommen. Bei der anschließenden Abwicklungsphase geht es um die Kostenkalkulation, das Einhalten von Terminen und Projektmarketing. In der Nordstadt bedeutete das den Entwurf eines Logos und diverser Aktivitäten wie Kunstausstellungen sowie die Organisation des Ölbergfestes und des Ölbergmarktes. Controlling im Sinne einer Steuerung erfolgt in der folgenden Koordinations- und Änderungsphase. Die aktuellen Ist-Zahlen werden gegenübergestellt. Bei Terminüberschreitungen muss entsprechend nachgesteuert werden. "Planen Sie immer Pufferzeiten ein, um nicht zu sehr in Verzug zu geraten", empfiehlt Thomas Weyland. Sehr wichtig ist es, ein Projekt durch Auswerten und Darstellen der Ergebnisse abzuschließen. Das Projektteam sollte in einem angemessenen Rahmen aufgelöst und verabschiedet werden.

Der Projektleiter sollte für die anstehende Aufgabe qualifiziert sein, genug Zeit haben und die Kompetenzen exakt festgelegt werden. Im Nordstadtprojekt konnten sowohl in fachlicher als auch in sozialer Hinsicht Künstler und Bewohner des Viertels ihren Begabungen entsprechende Aufgaben wahrnehmen. Die Projektleitung sagt, "wer macht was?" Neben dem klaren schriftlichen Auftrag ist eine ausreichende Planung und Budgetierung vor Projektbeginn unerlässlich. Durch Zwischenberichte kann der Projektverlauf ständig überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Das beinhaltet unbedingt die Kontrolle von Einnahmen und Kosten. Die Nordstadtinitiative profitierte dabei mit der Identifikation mit dem Viertel und die damit verbundene Profilierung nach außen.

Ein herzlicher Dank an Thomas Weyland für seinen engagierten und durch das Praxisbeispiel sehr anschaulichen Vortrag. Diejenigen, die den Ölberg noch nicht so gut kennen, treffen sich bestimmt bei einem der kommenden Feste oder dem alle 14 Tage stattfindenden Ölbergmarkt im Herzen der Elberfelder Nordstadt. Informationen gibt es unter www.orgberatung.de oder der Emailadresse weyland©orgberatung.de Die Nordstadt im Internet: www.unternehmen-nordstadt.de, www.schusterplatz.de und www.dasoelbergfest.de

31. Januar 2007
Mitgliederversammlung

Die nachfolgende Tagesordnungordnung wurde erwartungsgemäß angenommen:

  1. Begrüßung der Anwesenden und Eröffnung der Versammlung
  2. Ernennung eines Protokollführers
  3. Bericht des Vorstandes
  4. Feststellung der Anzahl der stimmberechtigten Teilnehmer
  5. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  6. Genehmigung der Tagesordnung
  7. Änderung der Vereinssatzung
  8. Wahl der Vorstandsmitglieder
  9. Wahl des Kassenprüfers / der Kassenprüferin
  10. Verschiedenes

An dieser Stelle möchte wir euch informieren, dass Dietmar Podszuck und Beate Winklewsky ihren Vorstandsposten aus beruflichen Gründen leider nicht weiter ausführen können. Als Nachfolger sind Barbara Huber und Christa Beckers in den Vorstand gewählt worden.

11. Januar 2007
Stammtisch: "Selbstdarstellung - Unternehmer vor der Kamera?"

Wer als Unternehmer ins Fernsehen will, darf nicht kamerascheu sein. Damit der Auftritt im Scheinwerferlicht nicht zum Fiasko wird, ist einiges zu beachten. ?Selbstdarstellung - Unternehmer vor der Kamera? lautete das Thema des Bergischen Gründerstammtisches. René Rabenschlag, freier Journalist und Mitinhaber von ?Spirali TV? gab wertvolle Tipps zum Umgang mit der Presse aus Hörfunk und Fernsehen. Der erfahrene Kameramann, bekannt durch zahlreiche Filmbeiträge im Öffentlich-rechtlicher Fernsehen, stellte verschiedene Szenarien vor. Was ist zu tun, wenn ein Journalist mit mir reden will? Wann steht ein Unternehmer überhaupt vor der Kamera? Eine Möglichkeit ist der journalistische Bericht über die Firma, die aus diversen Gründen öffentliches Interesse weckt. Mit der Präsentation eines neuen Produkts oder einer tollen Geschäftsidee sollte der Unternehmer von sich aus an die Medien herantreten. Schließlich bleibt noch der Werbespot aus Imagegründen, der allerdings im Fernsehen sehr teuer wird. Bei einer größeren Geschichte bietet sich eine Pressekonferenz an, die sehr gut vorbereitet werden muss. Mit einer gut ausformulierten und optisch ansprechenden Pressemitteilung läßt sich ebenfalls das Interesse der Presse wecken. Stets ist die Redaktion der erste Ansprechpartner. ?Versuchen Sie zuerst einen persönlichen Kontakt mit der Redaktion herzustellen?, empfiehlt René Rabenschlag. Ein Problem sei allerdings die kameragerechte Darstellung komplexer Themen. Nicht jedes Produkt beziehungsweise jede Dienstleistung könne ideal im TV präsentiert werden. ?Das Fernsehen transportiert Bilder. 80 % dessen, was der Zuschauer aufnimmt, sind Bilder. Der Text ergänzt nur den Filmbeitrag und gibt das wieder, was nicht allein durch die bewegten Bilder berichtet werden kann?, erzählt René Rabenschlag. Es sei nicht so einfach verständlich zu vermitteln und einen Bezug zur Praxis herzustellen. In der Regel wird ein Gesprächspartner solange gefilmt und befragt bis der Beitrag ?filmreif? und sendefähig ist. Im Fall einer Krise steht ein Fernsehteam schon einmal unangemeldet vor der Tür. Dann heißt es: Nerven bewahren und Gelassenheit üben! René Rabenschlag empfiehlt: ?Spielen Sie nach den Regeln der Medien mit. Ehrlichkeit kommt gut rüber beim Fernsehzuschauer und sorgt für Glaubwürdigkeit.? Schließlich laute der Auftrag im öffentlich-rechtlichen TV, die Realität so abzubilden, wie sie ist. Wir bedanken uns bei René Rabenschlag für seine spannende und sehr lebendige Einführung in die bunte Bilderwelt des Fernsehens und den richtigen Umgang als Unternehmer mit diesem Medium. Sie erreichen Renè Rabenschlag für weiterführende Informationen unter der Telefonnummer 0202-7690 2993 und per Email unter rabenschlag©spirali.de

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