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Unsere Termine in 2010

Bergischer Gründerstammtisch

9. Dezember 2010
Stammtisch: "Weihnachtsbowling"

Leider ist das Weihnachtsbowling wegen der Schneemassen ausgefallen. Wir wünschen allen Besuchern dieses Portals, Teilnehmern und Förderern des Bergischen Gründerstammtisches entspannte und besinnliche Feiertage und ein erfolgreiches, glückliches und gesundes neues Jahr 2011.

Bergischer Gründerstammtisch

11. November 2010
Stammtisch: "Offene Runde"

Die Bücherrunde beim Bergischen Gründerstammtisch ist schon Tradition. Die Teilnehmer der monatlichen Gesprächsreihe stellten Gedrucktes sowohl aus Business und Marketing als auch unterhaltsame Prosa nicht nur für den weihnachtlichen Gabentisch vor.

Unternehmensberaterin Beate Kreis empfiehlt "Die Katze im Sack verkaufen" von Bernhard Kuntz. Der Autor vermittelt ungewöhnliche und frische Marketingideen. Einen faszinierenden Einblick in das von Krieg, Armut und Rückständigkeit geprägte Afghanistan bieten "Tausend strahlende Sonnen" und "Der Drachenläufer" von Khaled Hosseini.

Das Beispiel Irland zeigt, die Finanzkrise ist noch nicht vorbei. Portugal und Spanien sind die nächsten Wackelkandidaten innerhalb der Europäischen Union (EU). FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher bringt das Dilemma der EU mit seinem Buch "Payback" genau "auf den Punkt", meint Christoph Schönbach. Für schöne Stunden unter dem Weihnachtsbaum hält der Kommunikationsdesigner, Photograph und überzeugte Wuppertaler die Comics "Der Geschmack von Chlor" von Bastien Vivès für die passende Lektüre. Wer nicht selbst lesen möchte, greift auf die Hörbücher "Schneller als der Tod" des Schauspielers Christof Maria Herbst oder "Angerichtet" von Hermann Koch zurück.

In den Fernen Osten nach Japan entführt uns IT-Experte Bertram Simon. Wer gerne absurde und phantasievolle Geschichten mag, kommt bei den Büchern des japanischen Erfolgsautors Haruki Murakami voll auf seine Kosten. Der dritte Teil seiner Romantrilogie "IQ84" erscheint im Herbst 2011 in deutscher Sprache. Martin Haas schmökert gern im "Kleinen Lexikon untergegangener Wörter". Aus dem M & A Verlag stellt der Remscheider Rechtsanwalt "Event und Marketing" vor. Organisationsberaterin Susanne Rabe hat aus dem Buch "Die Arbeit mit Glaubenssätzen" von Klaus Grochowiak und Susanne Haag wertvolle Tips für Beruf und Alltag gewinnen können.

Den Ausklang des letzten Stammtisches im Jahr 2010 bildeten Tips und Hinweise zum Thema externe Dienstleistungen mit dem Schwerpunkt Telefon-Sekretariat und Inkassodienste.

Bergischer Gründerstammtisch

14. Oktober 2010
Stammtisch: "Zeit und Management"

Ein Tag hat 24 Stunden. Die Frage ist schnell und leicht zu beantworten. Daß der Sekundenzeiger einer Uhr 86400 mal täglich tickt, ist erst durch Nachrechnen ersichtlich. Was kostet die Zeit, die wir zur Verfügung haben im täglichen Berufsalltag? Organisationsexpertin Christa Beckers stellte beim Bergischen Gründerstammtisch das Thema "Zeit und Management" zur Diskussion.

Existenzgründer und (Jung)Unternehmer kennen das Dilemma, Zeit und Management effizient zu nutzen. Bevor der erste Kunde kommt, müssen die Geschäftsidee, das fertige Produkt, Marketing und Geschäftsorganisation stehen. Wieviel Zeit jeweils dafür zu veranschlagen ist, ist individuell und vom vorgegebenen Ziel abhängig. Schnell entsteht Zeitstreß, weil Unvorhergesehenes passiert. Fehlplanung oder ein zu großes Arbeitspensum erzeugen Druck. Oft müssen Familie und Beruf miteinander vereinbart werden. Kommen Krankheit oder das Aufschieben als unangenehm empfundener Aufgaben hinzu, wächst der Zeitstreß.

Strategien gegen Zeitstreß gibt es, doch jeder muß die Methode wählen, die individuell am besten paßt. "Schaffen Sie sich Zeitpuffer und stellen Sie sich immer auf Überraschungen ein", empfiehlt Christa Beckers. Den eigenen Biorythmus zu kennen, kann sehr hilfreich sein. Sind Sie eher ein Frühausteher oder eine Nachteule? Entsprechend der eigenen Befindlichkeit läßt sich das Arbeitspensum so streßfrei wie möglich bewältigen. Sich auf Wesentliches zu beschränken und Prioritäten zu setzen, hilft Zeit zu gewinnen. In jede Zeitplanung gehört es, sich Auszeiten zu nehmen.

Herzlichen Dank an Christa Beckers für ihren Vortrag. Welche Strategie die richtige ist, kann nur jeder für sich selbst herausfinden. Wer mehr zum Thema wissen möchte, erreicht Christa Beckers unter beckers©o-i-b.de. Die Adresse der Homepage ist www.organisation-im-buero.de.

Bergischer Gründerstammtisch

9. September 2010
Stammtisch: "Elevator Pitch"

"Sie haben dreißig Sekunden Zeit, sich Ihrem Gegenüber vorzustellen", bittet Lioba Heinzler die Teilnehmer des Bergischen Gründerstammtisches. Die Supervisorin referierte zum Thema "Elevator Pitch" in der Uni Wuppertal. Sie ist seit 2003 selbständig und arbeitet seit 2007 für "Möwe Seminare" in Wuppertal.

Die praktische Übung zum Thema lautete, sich innerhalb einer halben Minute zwei weiteren Teilnehmern mit Namen, Beruf und den eigenen Fähigkeiten zu präsentieren. Direkt im Anschluß gaben zwei selbst ausgewählte Gäste der Runde ein kurzes Feedback. Das ist der sogenannte "Elevator Pitch". Nach Wikipedia ist es ein "kurzer Überblick einer Idee für eine Dienstleistung oder ein Produkt und bedeutet Aufzugspräsentation". "Pitch" steht für das Verkaufsgespräch, das im Zeitraum einer Fahrstuhlfahrt (dreißig Sekunden) geführt wird.

Die sogenannten "weichen Faktoren" geben im Geschäftsleben den Ausschlag über Erfolg oder Mißerfolg eines Projektes. Essentiell ist das "Herstellen positiver menschlicher Beziehungen", bekräftigt Lioba Heinzler. Bei geschäftlichen Kontakten ist der Faktor Zeit entscheidend. Wer seine(n) Geschäftspartner in sehr kurzer Zeit von sich selbst, seinem Produkt oder seiner Dienstleistung überzeugt, hat den gewünschten Erfolg.

Wie überzeuge ich Geschäftspartner von mir und meinen Ideen? Smalltalk schafft die Grundlage, um Gemeinsamkeiten herzustellen. Wichtig ist, auf abstrakte Formulierungen zu verzichten. Fachvokabeln sollten stets vermieden werden, um nicht als Fachidiot beurteilt zu werden. Der potentielle Geschäftspartner verliert sonst schnell das Interesse und wendet sich ab. Gefragt sind Problemlöser, die mit Begeisterung ihr Thema präsentieren und ihrem Gegenüber einen Nutzen bieten, den Mitbewerber nicht aufweisen.

Wir bedanken uns bei Lioba Heinzler für ihren lebendigen Vortrag und die Idee, die gesamte Teilnehmerrunde aktiv einzubinden. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.moewe-team.de. Lioba Heinzler ist per Email unter der Adresse info©moewe-team.de zu erreichen.

Bergischer Gründerstammtisch

8. Juli 2010
Stammtisch: "njuuz - Die Wuppertaler Online-Zeitung"

"Nachrichtenportale im Internet wachsen weiter rasant", meldete die Nachrichtenagentur AFP am 26. Juli 2010. Im ersten Halbjahr 2010 verzeichneten die 20 meistbesuchten deutschen Internet-Nachrichtendienste rund vier Milliarden Besuche ihrer Seiten. Seit Januar 2010 gehört die Wuppertaler Online-Zeitung "njuuz" dazu. Kommunikationsberater Georg Sander stellte das neue lokale Nachrichtenportal beim Bergischen Gründerstammtisch in der Uni vor.

Im Unterschied zu den klassischen Printmedien schreiben hier keine Profis. Die User des Nachrichtenmagazins generieren den Inhalt des Portals selbst. Leser und Schreiber der Internetplattform "njuuz" sind Wuppertaler von 23 bis 60 Jahren mit mittlerer und höherer Bildung. Texte, Fotos und Videos können von den Nutzern selbst ins Netz gestellt werden. Die Themen des Portals sind Nachrichten und Meinungen zur Kultur, Freizeit, Politik und Wirtschaft rund um Wuppertal. In "njuuz" kommen häufig Unternehmen, Verbände und Vereine zu Wort, "die in den bestehenden Medien nicht berücksichtigt werden", sagt Georg Sander. Die eingestellten Textinhalte werden von der Redaktion redigiert und kontrolliert.

"njuuz" wird nach und nach ausgebaut. Anfang 2011 soll die Homepage gespiegelt werden. Dann wird es eine bergische Plattform mit den Städten Wuppertal, Remscheid und Solingen geben. Täglich klicken 12000 Besucher die Seiten der Wuppertaler Online-Zeitung an und die Zahlen steigen weiter. Georg Sander betont, daß es keine Verbindungen zur Westdeutschen Zeitung und Radio Wuppertal gebe. "Wir wissen, daß wir von den Kollegen gelesen werden." Das Portal trägt sich allein durch Werbung.

Demnächst gibt es in "njuuz" eine von Werbekunden unterstützte Jobbörse, die Jobsuchenden und lokalen Arbeitgebern in der Region eine Plattform bietet. Das Kernthema Zeitung werde nicht verlassen, so Georg Sander, sondern es werde ergänzt. "Wir wollen keinen Kleinanzeigenfriedhof." Zweimal wöchentlich erscheint ein Newsletter mit aktuellen Nachrichten. Zur Zeit weisen Werbebanner auf das anstehende 400jährige Stadtjubiläum Elberfelds hin, das vom 3. bis 5. September 2010 gefeiert wird.

Wir bedanken uns herzlich bei Georg Sander für seinen Vortrag. Wer mehr über "njuuz" erfahren möchte, schaut sich die Homepage unter www.njuuz.de an. Anfragen an die Redaktion laufen über die Email-Adresse redaktion©njuuz.de.

Bergischer Gründerstammtisch

10. Juni 2010
Stammtisch: "Offene Runde - Vorstellung von Geschäfts- und Marketingideen"

Von der Geschäftsidee bis zum eigenen Unternehmen ist es ein sehr langer und steiniger Weg. Das wissen Existenzgründer und junge Unternehmen nur zu gut. In offener Runde wurden beim Bergischen Gründerstammtisch neue Geschäftsideen diskutiert und Bücher vorgestellt.

Die Idee: Textbausteine auf die jeder zugreifen kann, werden ins Internet gestellt. Über einen Server können die gewünschten Texte jederzeit abgerufen werden. Das virtuelle Angebot kann je nach Bedarf für einen bestimmten Zeitraum gebucht werden. "Es ist oft zeitraubend, Angebote zu schreiben, da man stets bei jedem Brief neu beginnen muß", sagt IT-Experte Bertram Simon. Das Onlineangebot könnte variabel gestaltet und schnell veränderbar sein. Firmen aus unterschiedlichen Branchen stellen eigene Textbausteine ins Netz. Es entsteht eine branchenübergreifende Internet-Community, von deren spezifischen Stärken alle Teilnehmer profitieren können.

"Der Servicegedanke ist die Zukunft", ist sich Bertram Simon sicher. In den USA sei es weit verbreitet, Dienstleistungen auszulagern. Bei der Buchführung, Dokumentationen und dem Schreiben von Angeboten gäbe es zahlreiche Dienstleister. Hierzulande gibt es Servicedienste wie Datev. Ein- und Ausgabenrechnungen werden hingeschickt und das Reporting den Kunden zeitnah erstellt. Selbst das Forderungsmanagement (Mahnungen) übernimmt Datev.

Kritik gibt es aus der Teilnehmerrunde, weil es zu viele Wiederholungen geben könne, da die Texte von vielen Usern genutzt werden. Bei Angeboten mit komplexen technischen Inhalten eignen sich keine Textbausteine, heißt es weiter. Die Texte sind nicht individuell und die Suche nach geeigneten Textbausteinen nehme zu viel Zeit in Anspruch. Viele in der Diskussionsrunde bevorzugen ein entsprechendes Angebot "on demand", nicht als Abo.

Dietmar Podszuck stellt mit dem Buch "Hinter Pflug und Schraubstock" eine schwäbische Unternehmerpersönlichkeit des 19. Jahrhunderts vor. Der Ingenieur und Schriftsteller Max Eyth ist als Repräsentant einer britischen Firma für Dampfmaschinen weltweit tätig und schildert in dem bereits 1898 erschienenen Buch seine Erfahrungen als Unternehmer. Das Werk ist damals mit einer Auflage von 240000 Exemplaren ein Bestseller. In "Wirtschaftswunder 2010 - Deutschlands Familienunternehmer erobern die Weltmärkte" stellt die Journalistin Inga Michler erfolgreiche Familienunternehmen vor. Die Buchempfehlung von Bertram Simon ist 2009 im Campus Verlag in Frankfurt erschienen.

Weitere Informationen gibt es per Email unter der Adresse info©unternehmensbuilder.de.

Bergischer Gründerstammtisch

20. Mai 2010
Stammtisch: "Unternehmensverkauf und Nachfolgeregelung bei inhabergeführten Industrieunternehmen"

Die Firma ist sehr gut vernetzt , der Umsatz stimmt und die Mitarbeiter sind zufrieden mit ihrem Chef. Er oder Sie führt das Unternehmen seit Jahrzehnten, kennt alle Zahlen und ist eigentlich unersetzlich. Doch eine Frage bleibt. Wer tritt die Nachfolge an? Der Diplom-Ökonom Markus Pott vermittelte Fakten zum Thema "Unternehmensverkauf und Nachfolgeregelung bei inhabergeführten Industrieunternehmen".

Der studierte Wirtschaftswissenschaftler der Firma MPI Unternehmensvermittlung GmbH in Wuppertal beschreibt seine berufliche Tätigkeit kurz und bündig: "Meine Aufgabe ist es, Verkäufer und Käufer von Firmen zusammenzubringen. Die wesentliche Arbeit ist zu vermitteln zwischen beiden Partnern." Im Unterschied zu einem Rechtsanwalt ist Markus Pott nicht ausschließlich nur für einen der beiden Vertragspartner tätig. Er sucht die inhaltlichen Schnittmengen zusammenzuführen.

Da es kaum Fachliteratur oder Musterverträge zum Verkauf inhabergeführter Firmen gibt, ist "grundsätzlich jeder Vermittlungsauftrag individuell", sagt Markus Pott. In zwei Drittel der ihm bisher bekannten Fälle werde ein Betrieb an fremde Käufer veräußert, da häufig Söhne oder Töchter nicht an der Nachfolge des elterlichen Unternehmens interessiert seien. In der Regel werden solche Unternehmen vom Inhaber mit sehr viel "Herzblut" nicht selten in langer Familientradition geführt. Ein sehr hoher Anteil des Firmen-Knowhows stecke in den Köpfen der Seniorchefs. In der Praxis sind inhabergeführte Unternehmen dennoch geringer bewertet als börsennotierte Betriebe.

Markus Pott dringende Empfehlung lautet, so früh wie möglich die Nachfolge vorzubereiten. Ein frühzeitiges und offenes Gespräch mit wichtigen Kunden und der Belegschaft ist die beste Prämisse für einen weitgehend reibungslosen Verkauf. Häufig gibt es völlig überzogene Vorstellungen über den Wert des Unternehmens. Heikel sind Arbeitsplatzgarantien für die Mitarbeiter oder die Standortfrage in den Übernahmeverhandlungen. "In der Realität geht es allein um Geld", so Markus Pott. Ideelle Vorstellungen wie Tradition, die Verdienste des bisherigen Firmeninhabers und das Prestige der zu verkaufenden Firma zählen nur wenig.

Wer als Existenzgründer eine Firmennachfolge antreten möchte, muß über die entsprechenden Fachkenntnisse, Eigenkapital und Berufserfahrung verfügen. Im Gegensatz zum Autoverkauf gilt hier der Grundsatz: Zukunft für den Käufer, Vergangenheit für den Verkäufer.

Wir danken Markus Pott für seinen fachkundigen Beitrag und die guten nachvollziehbaren Beispiele aus seiner Berufspraxis. Makus Pott gibt gerne weiter Informationen unter der Mailadresse m.pott©mpiu.de. Siehe auch im Internet die Homepage www.mpiu.de.

Seminar

16. April 2010
Seminar: "Überzeugt sich selbst verkaufen"

Was hindert mich daran, 100% hinter mir und meiner Leistung zu stehen? Was hindert mich daran, mich selbst zu verkaufen?
Antworten auf diese Fragen und die Suche nach eigenen inneren Bremsen waren der Inhalt des 3-stündigen Workshops.
Neben Selbsterkenntnis, partnerschaftlichem Austausch und Werkzeugen für mehr Selbstbewusstsein stand im Vordergrund, was Kunden brauchen, um zu kaufen.

Erkenntnisse aus der Verkaufspsychologie zeigten, warum für potentielle Kunden das Angebot drittrangig ist, und was Kaufentscheidungen vorrangig beeinflusst. Die Teilnehmer erkannten durch Studien des Neuro-Marketings, welche Kunden-Typen es gibt und über welche Parameter Sympathie und Interesse überhaupt entstehen. Ziel war es, emotionale Stabilität und authentisches Auftreten bei Erstkontakten zu fördern

Bergischer Gründerstammtisch

8. April 2010
Stammtisch: "(R)auszeit: Ein Bericht  über das Pilgern auf dem Jakobsweg!"

Pilgerwege sind so alt wie die Welt! Pilgern war früher ein rein religiöses Erlebnis. In der Neuzeit oft belächelt, hat es, seit Harpe Kerkeling den Jakobsweg lief, eine neue Bedeutung bekommen.

Achteinhalb Kilogramm Gepäck, gut verpackt in einem Treckingrucksack, sehr gute Wanderschuhe und Reiseliteratur sind alles was Frau oder Mann braucht. Die Suche nach mehr als Urlaub „all inklusive“, ist das Wandern auf dem Jakobsweg eine Mischung aus Abenteuer, Entbehrungen und Staunen, ohne Fernseher, Kühlschrank, Klimaanlage und Auto! Unternehmerin Claudia Termer vom Lernstudio Termer berichtete in einem bildstarken Vortrag über ihre persönlichen Pilgererfahrungen auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela

Los ging es in Pamplona im Baskenland, berühmt geworden durch die alljährliche Stierhatz in den Straßen der Altstadt, die schon Ernest Hemingway detailliert beschrieben hat. Ein Wecker zum Wachwerden ist nicht nötig. "Um 4.30 Uhr ist die Nacht zu Ende. In den Massenunterkünften ist jeder früh auf den Beinen", erzählt Claudia Termer. Um 8.00 Uhr ging es jeden Morgen auf den Weg, immer der Muschel nach, dem Wegweiser und Symbol des Jakobsweges. Alte Kirchen, viele historische Bauwerke und die für die Region Galizien typischen Maisspeicher prägen die Landschaft. Die Tempelritter sind allgegewärtig und nicht selten passiert der Pilger alte Römerstraßen.

Das Leben sei trotz aller Beschwerden leicht, so Claudia Termer. "Der Tag teilt sich in Laufen, Essen und Schlafen ein. Und man ist selten allein. Es ist ein großes Gemeinschaftsgefühl." Jeder müsse seinen eigenen Rhythmus finden. Knapp 20 Kilometer täglich habe sie geschafft, die längste Distanz habe 38 Kilometer betragen. Das tägliche Laufpensum sei abhängig vom Wetter und der körperlichen Konstitution. Jeder Pilger muß die letzten 100 Kilometer vor dem Ziel in Santiago de Compostela tatsächlich laufen, um die begehrte Plakette zu erhalten. Der von der Jakobusgesellschaft ausgestellte Pilgerpaß ist unerläßlich.

Herzlichen Dank an Claudia Termer für ihren emotionalen und spannenden Bericht über den Jakobsweg, der sie bis nach Finistera an den westlichsten Zipfel Spaniens führte. Claudia Termer gibt ihre Erfahrungen gerne weiter unter der Homepage www.lernstudio-termer.de. Per Email ist unter der Adresse termer©versanet.de zu erreichen.

Bergischer Gründerstammtisch

11. März 2010
Stammtisch: "Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell"

Nachhaltigkeit ist in Zeiten des Klimawandels aktueller denn je. Das existenzielle Thema ist nicht allein für Umweltschützer relevant. Es betrifft uns alle. Einige Unternehmen setzen auf "Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell". Darüber referierte Dr. Brigitte Biermann, Geschäftsführerin der Wuppertaler Firma "triple innova" beim Bergischen Gründerstammtisch in der Uni Wuppertal.

Was ist Nachhaltigkeit? Der schonende Umgang und Verbrauch natürlicher Ressourcen, energiesparendes Wirtschaften und die möglichst emissionsfreie Herstellung von Gütern zählen dazu. "Es geht nicht allein darum, jetzt nachhaltig zu wirtschaften, sondern auch künftigen Generationen das zu ermöglichen", sagt die Politik- und Umweltwissenschaftlerin Dr. Brigitte Biermann. Ein Wald biete nur so viel Holz, wie nachwachsen könne.

Ist das Thema Nachhaltigkeit bei uns als Konsumenten schon angekommen? Die Deutschen sind Weltmeister im Sammeln von Altpapier und Glas. Viele Büros verwenden umweltfreundliche Materialien und reduzieren den Papierverbrauch. Wir kaufen spritsparende Autos und haben doch ein schlechtes Gewissen. Denn technische Neuerungen steigern den Konsum, der häufig mit immensen Verbrauch knapper Ressourcen einhergeht. Ein vermeintlicher ökologischer Gewinn wird durch eine Vielzahl technischer Geräte (Stromfresser!) konterkariert.

"Ansätze für Nachhaltigkeit gibt es in jedem Unternehmen", so Dr. Brigitte Biermann. Die Firma "triple innova" berät vor allem kleine und mittlere Unternehmen umweltfreundlichere Produkte herzustellen. Neben der Weiterbildung der Mitarbeiter, der Zusammenarbeit mit Zulieferbetrieben zählt das Engagement in der Region zu den Strategien nachhaltigen Wirtschaftens. Mittels Klima- und Ökobilanzen werden wesentliche Emissionsquellen in Produktionsabläufen und innerhalb der Betriebe erkannt. Eine Klimabilanz, auch CO²-Fußabdruck genannt, ermittelt die Menge an CO² und anderen Klimagasen, die während des gesamten Lebenszyklus eines Produktes in die Atmosphäre entweicht.

Die Klimabilanz kann sozusagen als ökologische Visitenkarte veröffentlicht werden. Öffentlichkeit bietet die Chance, Nachahmer zu finden und sie zu motivieren. "Nachhaltigkeit kostet allerdings, denn es müssen bei alltäglichen Entscheidungen mehr Aspekte berücksichtigt werden", ergänzt Dr. Brigitte Biermann. Als Gewinn stehen neue Märkte offen, Risiken und interne Kosten sinken und die Effizienz steigt.

Herzlichen Dank an Dr. Brigitte Biermann für ihren Vortrag. Für weitere Informationen gibt es den Link zur Homepage der Firma "triple innova". Die Adresse lautet: www.triple-innova.de.Die Referentin ist unter der E-Mailadresse brigitte.biermann©triple-innova.de zu erreichen.

Bergischer Gründerstammtisch

11. Februar 2010
Stammtisch: "edition knapp daneben - von der Kunst zum Geschäft"

Die alte Dame ist noch sehr rüstig. 80000 Fahrgäste vertrauen sich täglich dem Wahrzeichen Wuppertals an. Unzählige Motive auf Bildern, Fotos und Postkarten zeigen die Schwebebahn. Die Edition "knapp daneben" in Wuppertal präsentiert das berühmte und einzigartige Verkehrsmittel beim Bergischen Gründerstammtisch im neuen alten Gewand.

Das Thema : "Edition knapp daneben - von der Kunst zum Geschäft". Bis dahin ist es ein langer Weg. "Wir sind sicher, daß es jetzt anläuft. Wir sind an einem spannenden Punkt", sagt die Texterin und Journalistin Meike Nordmeyer. Die Wuppertal Poster sind der Blickfang im bisher veröffentlichten Sortiment des jungen Verlags. Die Poster im Format DIN A2 zeigen den historischen Kaiserwagen, den Laurentiusplatz mit Kirche, den Elisenturm auf der Hardt und die Nordbahntrasse im Design der 1920er Jahre. Passend dazu gibt es sechs dekorativ verpackte Wuppertal Postkarten als Set. Hier gibt es als weitere Motive das Engelshaus und das Opernhaus in Wuppertal-Barmen.

Gestaltet hat alle Bilder der Wuppertaler Fotograf Wolf Birke in Kooperation mit der "edition knapp daneben". Von jedem verkauften Postkartenset geht ein Euro als Spende für die Nordbahntrasse an die Wuppertalbewegung e.V. "Die Verknüpfung mit der Wuppertalbewegung sorgt für viel Publicity in den lokalen Printmedien, in Radio und Fernsehen", berichtet Meike Nordmeyer. "Die Schwebebahn will natürlich jeder haben." Demnächst gibt es das Prunkstück der bergischen Metropole als Blechschild, versiegelt mit zwei Schichten Hochglanzlack im bekannten Stil der 1920er Jahre. Der Kaiserwagen wird sicher das beliebteste und meist nachgefragte Motiv der vier großformatigen Bilder sein.

Aus der Liebe zur Kultur und Kunst heraus entstand bereits 1998 das Buch über Pina Bausch und ihr weltberühmtes Tanztheater. Das von Meike Nordmeyer und Oliver Weckbrodt herausgegebene Buch ist längst ausverkauft und nur mit viel Glück im Antiquariat zu erwerben. Als nächstes Projekt plant die Edition "knapp daneben" Kartensets über das Ruhrgebiet. Der Kontakt zur Ruhr 2010 GmbH ist schon hergestellt. Das vielversprechende Projekt könnte bundesweit auf andere Städte ausgedehnt werden. "Wir sind jetzt am Scheideweg, denn Geld verdienen läßt sich nur über hohe Auflagen", so Meike Nordmeyer.

Wir bedanken uns bei Meike Nordmeyer für ihren engagierten Vortrag, der nicht nur den Lokalpatrioten unter den Gästen des Stammtisches gefallen hat. Die Poster und Postkarten sind im Pavillon am Döppersberg, in Wuppertaler Buchhandlungen und direkt über die Homepage des Verlages zu kaufen. Wissenswertes und Interessantes rund um die Edition gibt es auf der Homepage www.knapp-daneben.de. Weitere Informationen gibt es unter der Email-Adresse meike.nordmeyer©web.de.

Bergischer Gründerstammtisch

14. Januar 2010
Stammtisch: "Erfolgreich im social web - annos.de"

Tuan Nguyen ist ein eifriger Partygänger. Das ist sein Job. Der Geschäftsführer des Internetportals "annos.de" ist fast täglich in der Wuppertaler Clubszene unterwegs. Was läuft wo in Wuppertal und welche Party ist angesagt? Im vergangenen Jahr ist die Firma mit dem Wuppertaler Wirtschaftspreis in der Kategorie "Jungunternehmen 2009" ausgezeichnet worden. Beim Bergischen Gründerstammtisch stellte der Student der Informationstechnologie das Unternehmen vor.

Seit 2006 gibt es die annos GmbH. Angefangen hat es als Semesterferienprojekt. Die Menschen im Bergischen Land sollten die vielfältige Clubszene Wuppertals kennenlernen. Aus dem Studentenprojekt ist ein kreatives Unternehmen geworden. Ein Geschäftsführer, zwei festangestellte Mitarbeiter und etwa zehn weitere Beschäftigte kennen jede Location im Tal. Fast ein Dutzend Scouts oder Fotografen sind Nacht für Nacht auf Partys, in Clubs und Kneipen im Einsatz. Täglich besuchen 15000 Menschen die Seiten der Homepage. Sie suchen Tips und Termine der besten Partys und Veranstaltungen. Und mit annos.de kann sich das junge Publikum die Bilder der letzten Partynacht per Mausklick anschauen. 8000 Fotos kommen jeden Monat neu in die Galerie.

"Die Plattform wird natürlich auch für Kontakte genutzt. Wir wollen aber keine Singlebörse sein", betont Tuan Nguyen. Mitglied des Internetportals wird jeder, der sich kostenlos registrieren läßt. 80000 aktive Mitglieder nutzen aktuell das Angebot, mehr als 2000 kommen jeden Monat neu dazu. Die durchschnittlich 22 Jahre jungen Nutzer laden selbst Fotos hoch und stellen sie ins Netz.

Wie verdient man damit Geld? "Primär mit der Werbung auf den Webseiten, jeder Klick in der Fotogalerie generiert Geld", sagt der 29jährige Tuan Nguyen. Die redaktionellen Inhalte beschränken sich auf das wesentliche. Über einen Printableger denke er nach, so Tuan Nguyen. "Doch die Marke annos.de ist authentisch. Bei einer Ausweitung auf andere Geschäftszweige geht das Image verloren." Sicher ist: Bevor der Gast zuhause ist, sollte das Foto im Netz stehen.

Wer im Chat diskutieren will, Freunde und Bekannte wiedersehen möchte und die angesagteste Party sucht, findet sie bei annos.de. Wir bedanken uns bei Tuan Nguyen für seinen Vortrag und wünschen ihm, daß er sein IT-Studium trotz langer Partynächte erfolgreich abschließen kann. Infos gibt es unter der Email-Adresse tn©annos.de. Die Homepage hat die Adresse www.annos.de.

 

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