Unsere Termine in 2011
Der erste Stammtisch im neuen Jahr ist wieder am 12. Januar 2012. Bis dahin wünschen wir erholsame und stressfreie Feiertage, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2012.
Bergischer Gründerstammtisch
10. November 2011
Stammtisch: "Kopf schlägt Kapital - Stimmt das wirklich?"
Mit wenig Geld einen großen geschäftlichen Erfolg zu erzielen, ist der Traum jedes Existenzgründers und Kleinunternehmers. Günter Faltin, promovierter Volkswirtschaftler und Unternehmensgründer, zeigt wie es geht. Über das neue Buch und die Ideen des geschäftstüchtigen Wirtschaftsprofessors diskutierten die Teilnehmer des Bergischen Gründerstammtisches in der Uni.
Günter Faltin plädiert in seinem jüngsten Werk "Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen" für Ideen und Visionen statt Betriebswirtschaftslehre und Management. Für den Wirtschaftswissenschaftler steht die Geschäftsidee im Fokus aller Betrachtungen. Der Leser erfährt, wie Ideen entstehen und praktisch umgesetzt werden können. Bekannt wurde Günter Faltin durch seine 1985 initiierte Teekampagne. Hochwertiger Darjeeling Tee aus Indien wird in der Ein-Kilo-Großpackung preiswert angeboten. Faltins Teeunternehmen ist mittlerweile der weltweit gößte Importeur von Darjeeling.
"Kann man das 1:1 umsetzen?", fragt Unternehmensberaterin Beate Kreis. Wie läßt sich die Idee auf andere Branchen übertragen? Das Credo Günter Faltins lautet: "Man muß von einer Sache überzeugt sein." Und Gedanken kosten (noch) nichts. Erfolgreiche Unternehmen enstehen im Kopf. Doch es hapert in der Regel an der Umsetzung. Eigenkapital ist oft gar nicht oder nur wenig vorhanden. Ein großes Problem vieler kleiner Unternehmen ist das fehlende Alleinstellungsmerkmal. Viele Mitbewerber sind im selben Marktsegment tätig und sprechen einen ähnlichen Kundenkreis an.
Webdesigner und Programmierer Bertram Simon erkennt weitere Gründe für mangelnden Erfolg. "Neben der Angst vor dem finanziellen Risiko ist die Angst vor dem Erfolg, weil ich Mitarbeiter einstellen muss und vom Einzelunternehmer zum Unternehmer mutiere." Die Vorstellung, pötztlich in einer "anderen Liga" mitzuspielen, ängstige die meisten Einzelunternehmer und Gründer. Angst vor der eigenen Courage verhindere das mögliche und gewinnträchtige Umsetzen einer tollen Geschäftsidee.
Individualität ist ein wesentliches Kriterium, wenn es gilt, eine Idee in einem realen Projekt auf den Markt zu bringen. Das gilt sowohl für Nischen- als auch für Standardprodukte. Prof. Dr. Günter Faltin: "Wirtschaftlicher Erfolg ist ein Abfallprodukt der Ideen."
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer der Runde für die rege Beteiligung und eine anregende Diskussion.
Bergischer Gründerstammtisch
13. Oktober 2011
Stammtisch: "Weihnachtsfeier des Bergischen Gründerstammtisches"
Die Lebensmitteldiscounter machen es vor, für sie beginnt Weihnachten schon im September. Die Mitglieder des Vereins "Unternehmensbuilder" und die Gäste des Bergischen Gründerstammtisches feierten ihre vorgezogene Weihnachtsfeier mit guten Tropfen und erlesenen Leckereien.
Gastgeber Thomas Kring vom Wein & Sekt Laden im Luisenviertel hatte für jeden Essensgang den passenden Wein im Angebot. Der "gebürtige Ölberger" kennt sich bestens aus im Weingeschäft. Seit 1999 handelt er mit dem guten Rebensaft und köstlichen Begleiter leckerer Speisen. Einige Jahre war er am Laurentiusplatz ansässig, seit einem Jahr führt er das geschmackvoll eingerichtete Geschäft an der Luisenstraße 124 in Wuppertals beliebten Szeneviertel. Auf 100 Quadratmetern findet der Kunde alles vom Spätburgunder, Riesling und Gewürztraminer. Weine aus deutschen Landen bilden den Schwerpunkt.
Verbindungen zum Wein gibt es in der Familie. Ehefrau Sabine stammt aus der Pfalz, einer der bekanntesten deutschen Weinbauregionen. "Ich freue mich, wenn ich Wein probieren kann und bin fasziniert von den feinen Nuancen", sagt Thomas Kring. Ein guter Wein muss nicht teuer sein, auch ein preiswerter Tropfen kann prima schmecken, versichert der Fachmann. Seinen Gästen hat der genussreiche Abend sehr gut gefallen. Weihnachten kann kommen.
Und den richtigen Wein zum Fest kann Thomas Kring sicher empfehlen. Wir bedanken uns für die hervorragende Bewirtung und die unterhaltsame Einführung in die Geheimnisse des Weines. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.ihrweinundsektladen.de und der Emailadresse kring©weinundsektladen.de.
Bergischer Gründerstammtisch
8. September 2011
Stammtisch: " Coworking in Wuppertal"
Existenzgründer und Jungunternehmen sind in der Regel Einzelkämpfer. Sie teilen nur selten ihren Arbeitsplatz mit einem Kollegen. Coworking soll das ändern. Christian Hampe vom Kulturnetzwerk "Clownfisch" berichtete beim Bergischen Gründerstammtisch wie das funktioniert.
Coworking ist erst in den vergangenen fünf Jahren in der Öffentlichkeit bekannt geworden. Es bedeutet, Freiberufler arbeiten gemeinsam mit Gleichgesinnten in einem großen Büro, dem sogenannten Space. Entstanden ist die Idee in den USA und Großbritannien. In Deutschland gibt es Coworkingprojekte meist in Großstädten wie Berlin, München, Hamburg und in Köln. Jetzt entsteht es auch in Wuppertal. In der bergischen Metropole sind 20 bis 25 Arbeitsplätze auf 230 Quadratmetern geplant. Ein entsprechendes Netzwerk und Interessenten gibt es bereits. "Wir möchten in Wuppertal gerne mit der Universität arbeiten", sagt der freie Kommunikationdesigner Christian Hampe.
Viele Coworker sind in der Medien- und IT-Branche tätig. Sie benötigen für ihren Job nur Laptop und Handy. Der Vermieter stellt die technische Infrastruktur mit PC-Anschlüssen, Fax und Kopierer. Gearbeitet wird in der Regel tageweise oder gleich über mehrere Monate. Die Kosten belaufen sich auf 10 bis 25 Euro pro Tag und Monatspauschalen von 150 bis 300 Euro. Pausenräume und eine angegliederte Gastronomie ergänzen das Angebot. Ein Vorteil des Coworking ist der Austausch mit anderen Selbständigen und die Chance, ein großes Netzwerk aufzubauen. Im vergangenen Juli probten u.a. Regisseure und Bühnenbildner das Arbeiten im Space im Haus der Jugend. Die hiesige Wirtschaftsförderung und Wuppertal Marketing unterstützen das Projekt Coworking in Wuppertal.
Wir bedanken uns bei Christian Hampe für seinen erfrischenden und lebendigen Beitrag zum Projekt Coworking. Informationen gibt es unter der Homepage www.cowowu.de. Interessierte finden Infos auch beim Netzwerk "Clownfisch" unter der Adresse www.clownfisch.eu. Emailanfragen beantworten Christian Hampe und seine Mitstreiter unter info©clownfisch.eu.
Bergischer Gründerstammtisch
14. Juli 2011
Stammtisch: "Betriebsbesichtigung bei der Firma CasaFloor GmbH in Wuppertal-Vohwinkel"
Mittelständische und kleine Betriebe bilden das Rückgrat der bergischen Industrielandschaft. Viele Unternehmen im bergischen Städtedreieck bieten innovative und ungewöhnliche Geschäftsideen, Dienstleistungen und Produkte für ihre Kunden im In- und Ausland. Die Firma CasaFloor GmbH in Wuppertal-Vohwinkel ist ein Spezialist für Natursteine. Bei einer Betriebsbesichtigung des Unternehmens im Wuppertaler Westen stellte Schreinermeister Frieder Kattwinkel, Geschäftsführer von CasaFloor, das Familienunternehmen vor.
Die ursprünglich als Schreinerei im Jahr 1902 gegründete Firma wird bereits in der vierten Generation geführt. Die Empfangstheke am Eingang fällt auf. Schreinermeister Frieder Kattwinkel hat sie aus Dünnsteinen handgefertigt. Sie steht als Beispiel für eine Vielzahl von Produkten, die aus dem nur acht Millimeter dünnen und pflegeleichtem Naturstein hergestellt werden können. "Ich finde das Material faszinierend, aus Naturstein können Möbel, Treppen und unzählige weitere Produkte hergestellt werden", berichtet Frieder Kattwinkel. Beispiele für die Vielfalt an Produkten erfahren die Teilnehmer des Gründerstammtisches im Ausstellungsraum der Firma. Der aus Granitstein gefertigte Aktenkoffer ist ebenso ein Unikat wie die fein gearbeitete Empfangstheke.
Im alltäglichen Geschäft kommen bei den Kunden die aus Naturstein gefertigten Treppen besonders gut an. Naturstein auf Holz modernisiert alte Holztreppen. Eine spezielle Glasfaser verstärkt die Holzstufen, die extrem belastbar sind und nicht brechen können. "Wir haben viel ausprobiert und mit verschiedenen Materialien gearbeitet", sagt Frieder Kattwinkel. Aktuell werden die Natursteinprodukte von CasaFloor von rund 100 Fachbetrieben angeboten und verarbeitet. 40 Prozent aller Bestellungen gehen ins Ausland. Renovierungen bilden das Kerngeschäft. "Die kleine Treppe vor der Haustür ist der Klassiker", versichert Frieder Kattwinkel. Zur Zeit sind 32 Natursteine mit fünf verschiedenen Oberflächen im Angebot. Ein erheblicher Anteil der wertvollen und beständigen Dünnsteine stammt aus italien.
Wir bedanken uns bei Frieder Kattwinkel für den Rundgang durch die Firma CasaFloor und den Einblick in die faszinierende Welt der Natursteine. Mehr erfahren sie auf der Homepage des Unternehmens unter www.casafloor.de. Anfragen können an die Email-Adresse info©casafloor.de gerichtet werden.
Bergischer Gründerstammtisch
9. Juni 2011
Stammtisch: "beFit - feinmaschige Gründerunterstützung"
Mit einer Idee fängt alles an. Das gilt für den Alleingründer eines Unternehmens genauso wie für die mittelständische Firma mit vielen Mitarbeitern. Viele Projekte können nur mit Kooperationspartnern und einer umfassenden Vernetzung umgesetzt werden. Sabine Radig von beFit begleitet Gründerinnen und Gründer bei der Akquise von Kapital, von Aufträgen und Kontakten zu geeigneten Geschäftspartnern. Die bei der Wirtschaftsförderung Wuppertal ansässige Projektkoordinatorin stellte das von der Europäischen Union geförderte Projekt beim Bergischen Gründerstammtisch in der Uni vor.
beFit ist ein Verbundprojekt, dem u.a. die Universität Wuppertal, die Technologiezentren Solingen und Wuppertal und die hiesige Wirtschaftsförderung als Partner angehören. "Es ist unsere Aufgabe, Unternehmensgründer im bergischen Städtedreieck neu anzusiedeln", berichtet Sabine Radig. beFit unterstützt Gründer beim Erstellen von Businessplänen, berät in Finanzierungsfragen und steht bei Förderanträgen beratend zur Seite. Neugründer finden hier kompetente Ansprechpartner, die ihre Geschäftsidee prüfen, Konzepte und Unternehmensstrategien entwickeln.
Neben der Neuansiedlung von Firmen in der bergischen Region vermitteln Sabine Radig und ihre Kolleginnen und Kollegen Geschäftskontakte ins Ausland. Ein Beispiel: Ein bergisches Unternehmen möchte international agieren und bietet Produkte oder Dienstleistungen an, die in der Türkei gefragt sind. beFit analysiert den dortigen Markt, prüft die Chancen des angebotenen Produktes und vermittelt mögliche Partnerfirmen. "Das ist wie ein Puzzlespiel, bei dem viele verschiedene Teile zusammengesetzt werden", sagt Sabine Radig.
beFit ist Ansprechpartner für alle Unternehmen, die nicht länger als fünf Jahre auf dem Markt sind. 2010 hat es circa 70 Erstkontakte mit Gründern gegeben. Es besteht ferner ein großer Bedarf an Experten aus diversen Forschungseinrichtungen, die selbständig sind und gerne vermittelt werden möchten. Nicht wenigen Gründern mangelt es an Vertriebsknowhow. Denen können kompetente Partner an die Seite gestellt werden.
Wir bedanken uns bei Sabine Radig für ihren sachkundigen Beitrag. Informationen über beFit gibt es unter der Homepage www.be-fit-online.de. Sabine Radig ist per Email unter der Adresse sr©be-fit-online.de zu erreichen.
Bergischer Gründerstammtisch
12. Mai 2011
Stammtisch: "Bewegender Vortrag zum Thema EMS Training"
Alltag und Beruf verusachen viel Stress. Hinzu kommen Mangel an Bewegung und die schnelle kalorienreiche Mahlzeit zwischendurch. Da bleibt nicht viel Zeit für Sport. Wer nur wenig Zeit zum Training hat, ist bei Stavro Petri und seinem Team an der richtigen Adresse. Der Personaltrainer und Inhaber des YEAH Sport EMS Studios in Wuppertal stellte sein Unternehmen beim Bergischen Gründerstammtisch in der Uni vor.
EMS bedeutet Elektrische Muskel Stimulation und ist eine Trainingsmethode, die den ganzen Körper umfaßt. Mittels acht Elektrodenpaaren werden die großen Hauptmuskelgruppen vom Rücken, Brust und Armen bis zum Bauch, Gesäß und den Beinen angesprochen und effektiv trainiert. Besonders bei Rückenbeschwerden ist EMS Training wirkungsvoll. "Zwanzig Minuten reichen völlig aus, den gesamten Körper zu trainieren", verspricht Stavro Petri. Die Kunden werden persönlich betreut und erhalten präzise Trainingspläne. Neben der Anleitung der Kunden ist die Motivation ein wichtiger Aspekt des Jobs als Personal- und Fitnesstrainer. "Ohne die Eigenmotivation der Kunden geht nichts", weiß Stavro Petri. Über die Jahre hält eine Stammkundschaft ihm und seinem Team die Treue.
Gegründet hat er seine Firma 2003, seit 2005 betreibt der durchtrainierte Geschäftsführer sein Studio gemeinsam mit einem Geschäftspartner. "Natürlich habe ich einen Traumjob, der mich motiviert. Aber es ist sehr anstrengend und ich muß immer gut drauf sein", so Stavro Petri. Einige Kunden trainieren vier bis sechs mal die Woche mit ihm oder seinen Mitarbeitern. Einen Kunden hat er auf den spektakulären New York Marathon vorbereitet. Der Mann engagierte Stavro Petri für zehn Tage und absolvierte mit ihm erfolgreich den rund 42 Kilometer langen Lauf in "Big Apple" in einer beachtlichen Zeit von 4 Stunden und zwölf Minuten.
Über den Sport hinaus vermitteln er und sein Team Ernährungsberatung mit individuell erstellten Ernährungsplänen. Die Teilnehmer des Stammtisches hatten viel Spaß an diesem Abend und konnten EMS im Selbstversuch testen. Herzlichen Dank an Stavro Petri. Informationen und Anmeldungen zu einem kostenlosen Probetraining sind unter der Emailadresse sp©ems-studio-wuppertal.de oder der Rufnummer 0202-698 198 03 möglich. Mehr Infos gibt es außerdem auf den Homepages www.ems-studio-wuppertal.de und www.yeahsport.de
Bergischer Gründerstammtisch
14. April 2011
Stammtisch: "Netzwerk in Printform"
Mitten im Bergischen und mitten im Mittelstand erscheint das Wirtschaftsblatt in fünf Ausgaben pro Jahr. Januar, April, Juli, August und November liegt das "Standortmagazin für das Bergische Land" kostenlos aus. Christiane ten Eicken, Regionalleiterin Bergisches Land, stellte die Zeitschrift beim Bergischen Gründerstammtisch in der Uni Wuppertal vor.
In 13 Regionen Deutschlands informiert das Wirtschaftsblatt seine Leser. Allein in Nordrhein-Westfalen gibt es sieben regionale Ausgaben, darunter das Bergische Land mit dem Schwerpunkt Wuppertal, Solingen und Remscheid. Die Druckauflage jeder Region erreicht 10000 Exemplare. Bundesweit sind es 138000 Stück Gesamtauflage, die alle fünf mal pro Jahr auf den Schreibtischen von Wirtschaftsexperten, Geschäftsführern und an Wirtschaftsthemen interessierten Laien landen. Etwa 12500 Menschen verschiedener Branchen studieren das Wirtschaftsblatt im bergischen Städtedreieck und im Oberbergischen von Radevormwald bis Wermelskirchen.
"Uns ist es wichtig, die Stärken und Perspektiven des Wirtschaftsstandorts Bergisches Land mitzuteilen", sagt Christiane ten Eicken. Das Wirtschaftsblatt versteht sich als Kommunikationsinstrument aller Branchen, von kleinen und mittleren Unternehmen. Die "Firmenzeitung vieler Firmen" ist ein ideales Forum, sich selbst mit der eigenen Firma, seinen Dienstleistungen und Produkten zu vernetzen und in der Region zu präsentieren.
Da die Zeitschrift selbst keine redaktionellen Beiträge veröffentlicht, können Existenzgründer und Jungunternehmen das Printmedium zur Werbung in eigener Sache nutzen. Als Marketinginstrument kann es eine sinnvolle und lohnende Ergänzung sein. Die Artikel erscheinen in enger Abstimmung mit den Kunden. Das Wirtschaftsblatt übernimmt alles von der Texterstellung, dem Einbinden in die eigene Homepage und Mailing. Im Verbund mit anderen ist es billiger. Für Mitglieder des Vereins "Unternehmensbuilder" gibt es Sonderkonditionen.
Wir bedanken uns bei Christiane ten Eicken für ihre lebendige Präsentation. Das Wirtschaftsblatt gibt es natürlich auf der Homepage www.wirtschaftsblatt.de und kann jederzeit per Mail kostenlos bestellt werden. Christiane ten Eicken ist unter der Email-Adresse teneicken©wirtschaftsblatt.de erreichbar.
Bergischer Gründerstammtisch
10. März 2011
Stammtisch: "Offener Stammtischabend"
Das digitale Zeitalter erfindet neue Wörter. Webinar ist eine neue Wortkreation. Es setzt sich aus den Begriffen "World Wide Web" und "Seminar" zusammen und bedeutet, Seminare über das Internet abzuhalten. Linguisten bezeichnen den Begriff Webinar als Neologismus oder ein Kofferwort. Webinar war ein Schwerpunkt beim Offenen Stammtischabend in der Uni Wuppertal.
Noch sind Fachseminare mit vielen Teilnehmern eher direkt vor Ort üblich. Alle Mitwirkenden inklusive Referenten sind zu einem festgelegten Termin und einer bestimmten Uhrzeit präsent. Das erfordert einen relativ großen Aufwand hinsichtlich geeigneter Räume, Verpflegung, Anreise und Unterbringung der Teilnehmenden. Mit Präsenzseminaren läßt sich bei entsprechender Vorbereitung und Resonanz Geld verdienen. Diplom-Betriebswirt Karsten Meiß verfolgt die Idee, per Webinar das Fachpublikum anzusprechen. Der Experte für Abfall- und Entsorgungswirtschaft sieht hier die Chance, über das weltweite Datennetz Neuigkeiten, Gesetzänderungen und Fortentwicklungen seiner Branche an die Fachfrau und den Fachmann weiterzugeben. "Ich prüfe die Möglichkeit, diese Ideen über Skype zu verbreiten", ergänzt Karsten Meiß.
Diplom-Ökonomin Gabriele Warkus stellt in der offenen Gesprächsrunde zur Diskussion, Webblogs als Forum für Beratung, Coaching und informellen Gedankenaustausch zu nutzen. Geschäftsführer Frank Müller gibt zu bedenken, daß Blogs einen gewissen missionarischen Eifer voraussetzen. Um mögliche Kunden zu erreichen, müssen Webpages per Suchmaschinenoptimierung im Netz oben gelistet sein. Christa Stadler, Supervisorin, Coaching- und Organisationsberaterin, stellte das Zürcher Ressourcenmodell vor. Das ist eine Methode, die motivationspsychologische Erkenntnisse mit Ergebnissen der neueren Gehirnforschung verknüpft.
Büchertips von IT-Experte Bertram Simon rundeten den Abend ab. Marion Etti und Sabine Kramer befassen sich mit "Office-Management" (Cornelsen/Berlin 2002). Im gleichen Verlag erschien 2005 das Buch "Kundenorientiert korrespondieren" von Erhart Schätzlein und Ines Rothe. Hilfreich ist das Buch "Das Geheimnis kluger Entscheidungen: Von Bauchgefühl und Körpersignalen" (Piper Tb, Neuausgabe 2011) von Maja Storch. "Texten für Trainer, Berater, Coaches" von Günther Frosch ist im Gabal Verlag 2007 erschienen. Für ausgesprochene Webspezialisten eignen sich die Fachmagazine "+3n", das "Webstandards Magazin" und "Webside Boosting", das sich u.a. mit E-Commerce beschäftigt.
Herzlichen Dank an alle Beteiligten. Übrigens, wer den Begriff "Webinar" googelt, kommt auf 31,5 Millionen Einträge im Internet. Weitere Infos zuzm Stammtisch gibt es unter info©unternehmensbuilder.de.
Bergischer Gründerstammtisch
10. Februar 2011
Stammtisch: "Einladung in das Bootshaus Wuppertal"
Wuppertal ist bekannt und berühmt für seine Schwebebahn. Nur wenige wissen, daß in Barmen einst ein Luftkissenfahrzeug gebaut worden ist. Das Boot wurde einem großen Publikum 1997 auf der "Boot" in Düsseldorf präsentiert. Der Unternehmer Gerhard Heitmann ließ den Prototyp im Technologiezentrum an der Bleicherstraße 9 bauen. Aus der Idee wurde kein geschäftlicher Erfolg. Zum erfolgreichen Stapellauf an der Wupper hat jetzt das Bootshaus Wuppertal den Gründerstammtisch eingeladen.
Die Inhaber Daniela und der erst kürzlich verstorbene Siegfried Ranft haben den einstigen Industrieplatz zu einem Ort für Seminare und Konferenzen, für Kunst und Kultur sowie für Hochzeiten und Feste aller Art umgebaut. Das ehemalige Vorstandsmitglied des Unternehmensbuilder e.V., Hans-Jürgen Dorr, begleitet als Seminarexperte und Coach das Projekt. "Wir sind noch nicht ganz fertig, aber auf einem guten Weg", versichert Hans-Jürgen Dorr. Das moderne Ambiente erinnert sehr an die Industrievergangenheit. Der Innenausbau mit viel Holz, Bullaugen in Fenstern und Türen und das Logo im Schriftzug "Bootshaus" vermitteln Tradition.
Das Marketingkonzept des Bootshauses umfaßt Seminare und Konferenzen, für die eine moderne Medientechnik mit WLAN-Anschluß, Beamer, Flipcharts etc. zur Verfügung steht. Gebucht werden können Halbtages- und Tagespauschalen zum Festpreis. Hochzeiten und Feste jeglicher Art inklusive Cateringservice wird vom geschulten Personal geplant und betreut. Ferner möchte das Bootshaus Wuppertal eine Stätte für Musik, Kleinkunst, Kabarett und Ausstellungen sein. Gespräche mit den Inhabern des Barmer Bahnhofs sind im Gange.
Einige Abendveranstaltungen und Seminare hat das Bootshaus bereits erfolgreich durchgeführt. Darunter waren ein Tag der offenen Tür und als bisheriger Höhepunkt die Preisverleihung für "(M)eine Stunde für Wuppertal" mit Oberbürgermeister Peter Jung.
Wir bedanken uns bei Daniela Ranft und Hans-Jürgen Dorr für die Einladung ins Bootshaus. Mehr erfahren Besucher der Homepage www.bootshaus-wuppertal.de. Weitere Informationen gibt es unter der Email-Adresse info©bootshaus-wuppertal.de.
Bergischer Gründerstammtisch
13. Januar 2011
Stammtisch: "Mehr Lebensqualität durch Ruhe, Kraft und Klarheit"
Stundenlanges Sitzen im Büro vor dem Computerbildschirm strengt an. Viele spüren nach einem Arbeitstag am Schreibtisch Schmerzen im Nacken und Rücken, oft zusammen mit Kopfschmerzen. Entspannung tut not, vor allem zwischendurch. Yoga- und Entspannungspädagogin Sibylle Göge von "Raum für Entfaltung" in Wuppertal empfiehlt "Mehr Lebensqualität durch Ruhe, Kraft und Klarheit".
Aufbauend auf den fünf Säulen des Hatha Yoga werden Entspannungstechniken für Geist und Körper sowie richtiges Sitzen und Atmen geübt. "Wer falsch atmet, erhöht seinen Streß. Wer richtig atmet, entspannt besser", weiß Sibylle Göge. Aufrechtes Sitzen will gelernt sein, denn bereits bestimmte Sitzpositionen sorgen für Entspannung. Verbunden mit Atemübungen kann jeder "den Geist zur Ruhe bringen."
Mit Yogaübungen im Stehen geht es weiter im Programm. Alle Teilnehmer des Gründerstammmtisches sind aufgefordert, die Übungen mitzumachen. Achtsames Stehen und sanftes Pendeln des Körpers verschaffen Schulter und Nacken eine deutlich spürbare Entspannung. Nachfolgende Rumpfdrehungen erforden die Koordination des gesamten Körpers und sehr viel Konzentration. Permanentes Starren auf den PC-Monitor führt nicht selten zu unangenehmen Kopfschmerzen. Augenübungen im Sitzen sorgen für den nötigen Ausgleich. So richtig warm wird allen Stammtischlern beim sogenannten "Waldsonnengruß". Die stehnende Vorwärtsbeuge und die Rückwärtsbeuge, auch "Kamel im Stehen" genannt, bringen den Kreislauf richtig in Schwung.
Zum Abschluß lernen alle Teilnehmer der Runde noch verschiedene Atemtechniken und Körpermeditation. Sibylle Göge vermitttelt ansatzweise autogenes Training und Möglichkeiten der Autosuggestion. Ziel aller Yogaübungen ist es, den Geist zur Ruhe zu bringen.
Wir bedanken uns bei Sibylle Göge für ihr Potpourri an Entspannungstechniken. Sehr zu empfehlen ist ein Besuch der Homepage www.raum-fuer-entfaltung.de Weitere Informationen gibt es unter der Emailadresse kontakt©raum-fuer-entfaltung.de